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Die Handlung wird grösstenteils vom Kleinkriminellen Roger "Verbal" Kint (Kevin Spacey) erzählt. Er ist einer der beiden Überlebenden einer Schiffexplosion im Hafen von San Pedro in Los Angeles. Ihm wurde aufgrund seiner Aussage bereits Straffreiheit zugesichert, er erzählt dem Zollinspektor David Kujan (Chazz Palminteri) die Geschichte aber noch einmal. Er erzählt von diversen Verbrechen die er mit den Kriminellen Dean Keaton (Gabriel Byrne), Michael McManus (Stephen Baldwin), Fred Fenster (Benicio del Toro) und Todd Hockney (Kevin Pollak) ausgeführt hatte. Währenddessen erwacht der andere Überlebende im Krankenhaus und verrät dem FBI-Agenten den Namen eines legendären Gangsterbosses, Keyser Söze, der im Hintergrund alles organisiere. Gemeinsam wollen sie nun ein Phantombild anfertigen. Kint hat dies mitbekommen und baut nun Keyser Söze ebenfalls in die Geschichte ein und erläutert wie sie von ihm damals auf Umwegen den Auftrag erhalten haben und auf dem Schiff eine Kokainladung im Wert von 91 Million Dollar stehlen sollten. Inspektor Kujan glaubt zwar die Geschichte nicht, lässt aber Kint laufen, da er vermutet, dass Keaton Keyser Söze war.

[ACHTUNG SPOILER: Erst als dieser Weg ist fällt ihm alles wie Schuppen von den Augen, er entdeckt überall im Raum Namen auf Plakaten, welche Kint zuvor als Eckpfeiler bei der Geschichte verwendet hatte. Dieser ist jedoch bereits über alle Berge...]

Interessante und spannende Geschichte mit einer überraschenden Auflösung am Ende. Die komplette Inszenierung kann überzeugen und auch die Schauspieler machen einen super Job. Natürlich ist der Film teilweise nicht mehr ganz zeitgemäss, aber ich finde dennoch, dass er gut gealtert ist.

Note: 8 / 10

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