The Third Yakuza,eines von Takashi Miikes Frühwerken und das erste was ich gesehen habe ist eigentlich ein recht unterhaltsamer Zweiteiler.Ich wusste nicht genau,was ich von dem Film erwarten sollte,da ich vorher nur ziemlich krankes Zeug von ihm gehört habe.Allerdings stellte sich heraus,dass das bei diesem Film nicht der Fall war.
Es geht um den Yakuza Masaki,der für einen höheren Posten vorgeschlagen wird,diesen auch erhält und sich dadurch einige Feinde macht weil er seitens der anderen Yakuza nicht richtig respektiert wird.Er wird in alle möglichen Intrigen hineingezogen und muss sich nun behaupten.
Die Story ist nichts außergewöhnliches,allerdings muss man schon gut aufpassen,denn man kommt bei den ganzen Clans usw. leicht durcheinander,was auch einen ersten Kritikpunkt darstellt.Die Story wird nämlich komplizierter erzählt,als es hätte sein müssen.
Die Schauspieler machen ihre Sache ganz gut,wenn auch nicht so überragend.Vor allem die Hauptperson Masaki wirkt in irgendeiner Weise symphatisch,obwohl er teilweise ziemlich arrogant auftritt.Aber er versucht den Weg der Ritterlichkeit zu gehen,was man von den anderen Protagonisten nicht grade behaupten kann.An Splatter wird hier nichts geboten,es gibt lediglich ein paar blutige Einschüsse,eine Vergewaltigung durch einen sabbernden Geistesgestörten (man merkt schon ein bisschen,dass Miike hier am Werke war) und eine Folterszene.
Insgesamt hat mir der erste Teil wesentlich besser gefallen,da er sowohl von der Story,Spannung,als auch von den wenigen Brutalitäten,die das ganze sehr authentisch machen,vorne liegt.
Für den ersten gibt es 8/10
Für den zweiten 6/10
Gesamtwertung: 7/10