Review

Nach dem Schundfilm „Antropophagus“, der kurioserweise sogar erfolgreich war, bastelte man eine wirre Story, um den Menschenfresser erneut auferstehen zu lassen.


Ein Mann (George Eastman) wird von einer unbekannten Person gejagt, verletzt sich an einem Zaun und kommt ins städtische Krankenhaus. Dort stellt man nach kurzer Zeit fest, dass sich der Fremde erstaunlich schnell regeneriert. So dauert es auch nicht lange, bis der Fremde, der übrigens Mikos Stenopolis heißt (genau, wieder ein Grieche) amoklaufend durch das Krankenhaus und die Region zieht. Die Polizei und der Mann von vorhin, ein Priester, jagen Mikos, der angeblih radioaktiv verseucht wurde und deshalb durchdreht. Mikos landet in einem Haus, indem u.a. die kranke Emily wohnt...


Oh weh, weiter geht es mit George Eastman in seiner Rolle als verrückter Grieche. Dank dem Erfolg des Films „Antropophagus“, dauerte es nicht lange, bis man diesen Film nachschob.
Was macht man hier anders? Na klar, wir hauen direkt in die vollen und versuchen erst gar nicht, eine logische Story aufzubauen. Gore braucht das Land und davon nicht zu knapp.
„Absurd“ ist eine Aneinanderreihung der blutigsten Effekte, wie man sie nur selten zu sehen bekommt. Die Story ist egal, wenn Mikos auftaucht, dann fließt Blut und das reichlich. Da wundert es kaum, dass der Film in Deutschland mal beschlagnahmt wurde, so was sieht man hier nicht gern.

Und sonst? Ja, sonst nix. Spannend ist der Film bei weitem nicht, die Schauspieler recht unbegabt und die Story zum weglaufen. Wieder ein Grieche, der ganz deutlich an den Maneater erinnern soll, ausgestattet mit irgendwelchen Superkräften dank unser Freunde der Radioaktivität, fertig ist der Film. Joe D’Amato ist mal wieder ein Film gelungen, der kaum was bietet, bis auf Gore natürlich. So schleppt man sich in dem Film durch blutige Details, nur das Finale entschädigt ein wenig, auch wenn es an Unrealismus kaum noch zu übertreffen ist. Kinder gegen den unbesiegbaren Mikos, wer gewinnt da wohl?


Fazit: Außer Effekten der blutigsten Sorte wird einem hier nichts neues geboten. Immerhin schläft man dank dieser Effekte nicht sofort ein wie beim Original. Gorefans werden hier ihre Offenbarung finden, der Rest einfach nur abschalten.

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