Review

Allzu viel geschieht ja nicht in diesem Slasherstreifen,aber ein paar derbe Gewaltszenen und eine düstere Atmosphäre können die einfallslose Story gerade noch retten.

Ein schwerverletzter Grieche wird im Krankenhaus einer amerikanischen Kleinstadt operiert.Er erholt sich überraschend schnell und durchbohrt erstmal den Schädel einer Krankenschwester.Das Krankenhaus verlassen,murkst er jeden ab,der da irgendwie rumläuft.Am Ende befindet er sich in einem großen Haus mit der anfangs gelähmten Emily,sein vielleicht nächstes Opfer.

Man darf den Streifen einfach nicht so ernst nehmen,denn wenn der Name Joe dÁmato auftaucht,kann es sich eigentlich nur um Schund handeln.In diesem Fall wurde der Schund aber recht unterhaltsam in Szene gesetzt und die heftigen 3-4 Splatterszenen sind feist in die Länge gezogen worden.Nach heutigen Maßstäben nicht sonderlich realistisch geworden,aber immerhin derb.
George Eastman liefert ab,was er beherrscht:Nichts sagen,allenfalls mal etwas brüllen und ansonsten die Augen aufreißen und irre gucken. – Reicht hier völlig aus.
Der Score hingegen treibt das Tempo und die Spannung ganz gut voran,eingängig,aber effizient.
Neben einigen Längen(Footballspiel)findet sich leider auch mal wieder so ein nervtötender Krawalljunge im Film,der mit seiner Penetranz für mindestens einen Punktabzug sorgt.

Für dÁmato-Verhältnisse ein eher überdurchschnittlicher Streifen,für einen Slasher eher Durchschnitt,der ohne die expliziten Splattereffekte kaum erwähnenswert wäre.
5 von 10 Punkten

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