Die hübsche Grafikerin Karen und ihr Freund und Modefotograf Jerry beziehen ihre Traumwohnung in Los Angeles und stoßen in einer Kammer auf ein schönes, altes Eisengitterbett. Die beiden ahnen nicht, dass in dieser Kammer vor langer Zeit ein grausames Verbrechen begangen wurde und schlafen fortan in dem liebgewonnenen Bett. Anfangs erlebt das Liebesleben des Paares neuen Auftrieb, aber schon wenig später beginnen Karen schreckliche Albträume zu plagen, die nur der Auftakt zu einem noch größerem Grauen sind.
Also zwei Dinge würden mich zum Film Deathbed doch mal dezent interessieren. Wer hielt es beispielsweise für eine gute Idee den Geist eines Mörders poltergeistmäßig in ein altes Metallbett fahren zu lassen und was bitte schön hat denn Altmeister Stuart Gordon geritten seinen Namen für diesen Schnarcher herzugeben?
In 70 von ohnehin gerade mal 80 Minuten herrscht nämlich gähnende Langeweile. Wir sehen Karen und Jerry beim multiplen kopulieren zu, bei dem aber wohl niemand die Klamotten ausziehen wollte (offensichtlicher Fall von no Nudity Klausel im Vertrag), zwischendurch schaut ein schräger Hausmeister vorbei, wo man sich noch wundert das bei so einer Günstigproduktion Martin Sheen mitspielt, aber es ist ja dann doch nur der kleine Bruder Joe Estevez.
So Sachen wie Spannung oder gar Horror kommen dabei so gut wie gar nicht vor. Bis zum Showdown fragt man sich sowieso, wieso die Klitsche nun überhaupt ab 18 ist, bis dann endlich mal der böse Geist beschließt den Zuschauer wieder aufzuwecken und in den guten Jerry zu fahren. Nur leider haben die meisten Zuschauer wohl schon dem inneren drang nachgegeben und in ihren persönlichen Deathbed ein Nickerchen zu machen.
3/10