Review

Irgendwann im Mittelalter unterrichtet ein Professor seine Studenten und bereitet sie auf eine Sonnenfinsternis vor. Als diese kommt und sie alle durch Teleskope schauen, sehen sie mehr als gedacht.


Im Gedenken an den großen Pionier der bewegten Bilder, Georges Méliès, der am 21. Januar 1938 verstarb, habe ich mir für heute diesen kleinen, amüsanten und höchst kreativen Kurzfilm von 1907 ausgesucht.

Bedenkt man das Jahr seiner Entstehung, ist der Film beeindruckend und scheinbar auch recht aufwändig gemacht. Zudem könnte man meinen, dass er seiner Zeit voraus war, denn das Techtelmechtel von Sonne und Mond hat schon etwas queeres.

Auf keinen Fall kommt hier der Humor zu kurz, denn die Studenten veräppeln ihren Prof ganz schön, inklusive kleiner Kissenschlacht. Das allgemeine, wirklich krasse Overacting aller Beteiligten ist wirklich drollig (in positivem Sinne) und macht die knapp 10 Minuten Laufzeit zusammen mit dem kreativen Einsatz der Kulissen und Kameratechnik in höchstem Maße unterhaltsam.



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