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Die Dokumentation besteht zum großen Teil aus aktuellen Interviews (u.a. mit Laura Dern, Isabella Rossellini und Kyle McLachlan), wodurch zum Glück das übliche Promotiongehabe entfällt. 'Mysteries of Love' gibt nicht nur einen informativen Einblick in die Produktionsgeschichte (Musik, Sounddesign), sondern ist auch so geschnitten, dass man sich die Doku durchaus mehrmals ansehen kann, ohne gelangweilt zu werden. Die Interviewauschnitte mit David Lynch stammen von der großartigen Dokumentation "No Frank in Lumberton" (1986), die von der Bildqualität leider sehr deutlich abfallen. Der Mangel an aktuellen Aussagen von Lynch rührt daher, dass dieser sich leider weigert, etwas Konstruktives zu DVD-Veröffentlichungen beizutragen, an denen er nicht verdient, was sehr bedauerlich ist.