Review

Pixars erster Beitrag zur 3D-Animation kann weder seitens der Optik noch aufgrund einer pfiffigen Geschichte überzeugen.

In einer kargen Landschaft auf einem fremden Planeten befinden sich drei merkwürdige Kreaturen in Pastellfarben,mit langen Schnauzen und Moorhuhnaugen,die sich von den Früchten einer aus dem Boden auftauchenden Pflanze ernähren,was zu Gasentwicklungen im Körper führt…

Da hat man weder optisch noch soundtechnisch sonderlich tief in die Trickkiste gegriffen und relativ schlicht inszeniert.So richtig witzig kommt der Anblick dieser alienartigen Viecher leider nicht rüber,dafür ist die Kreation,inklusive der Mimik nicht sonderlich ausgereift,was vielleicht auch an den eingeschränkten technischen Möglichkeiten liegt.
Die Gestaltung des Hintergrundes ist etwas lieblos ausgefallen und auch soundtechnisch griff man auf einfachste Mittel zurück,die Kommunikation zwischen den Kreaturen beschränkt sich auf Augenkontakt,man hört ein paar Freß-und Verdauungsgeräusche sowie Sturmsounds,die den Background bilden.
Der kurze Treiben der Furzvögel beschränkt sich zwar auf drei Minuten,aber eine witzige Pointe bleibt Eric Darnell uns schuldig(auch wenn es eine gibt).

Man merkt diesem Werk leider allzu deutlich an,das die Computeranimation zu Zeit der Entstehung noch in den Kinderschuhen steckte,doch die Macher von Pixar haben in den letzten Jahren ihr Handwerk glücklicherweise gelernt.
Für ein Frühwerk solide,aber für einen Geheimtipp zu unspektakulär.
5 von 10 Punkten

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