Alle Kurzkommentare


5

Es ist wie ein auf den Kopf gestellter STILLE NACHT, HORROR NACHT aus dem gleichen Jahr, also mit Santa Claus als Opfer. Das Motiv des Killers ist sogar ganz ähnlich. Jedenfalls bekommt der arme Weihnachtsmann in diesem britischen Slasher sein Fett weg: Ihm wird in den Mund geschossen, er wird angezündet und mit einem Rasiermesser entmannt. Das war wohl zu viel für die deutschen Jugendschützer. Abgesehen davon, dass der Christen heiligstes Fest schon ein bisschen durch den Dreck gezogen wird, ist FRÖHLICHE WEIHNACHT ansonsten nur ein oberflächliches, strukturloses Bodycount-Vergnügen. Die notdürftige Handlung mit Scotland Yard, die um die Mordeserie herum konstruiert wurde, ist banal und wird wie ein notwendiges Übel behandelt. Die seltsame Episode im Wachsfigurenkabinett, Caroline Munros Gesangsauftritt und der Nebenplot mit der entführten Stripperin tun auch alle nichts zur Sache.

3

Relativ schlecht inszenierter Slasher, der sich stark am Stil italienischer Giallos orientiert. Schlechte Schauspieler, Effekte... Naja, es gibt schlimmeres, aber maximal im Mittelfeld anzuordnen! Insgesamt betrachtet ein Film, der vielleicht noch kurzweilige Unterhaltung bietet, dem es aber nichts ausmacht, in der Flut ihn umgebender Horrorfilme unterzugehen! Wenigstens bekommt man einen kleinen Einblick ins London Dungeon, aber natürlich vor ca. 20 Jahren! Ich geb nur 3/10, denn man kann knapp 85 Minuten auch mit besserem Material füllen!

6

Der deutsche Titel ist voll unpassend. Der ganze Film spezifiziert sich auf ein Weihnachtspacket, das dem Polizeiinspektor per Post zugeschickt wird (so der Originaltitel). Der Inhalt algemein errinert mehr an einen Kriminalfilm anstatt an einen Slasher oder an Horror einer anderen Art. Denn das ganze hat garnichts mit einem Slasher in der Halloween, Freitag der 13., oder Scream Art zu tun. Das Szenario ist total mies,denn irgendwo wird immer ein "Weihnachtsmann" ermordet, der garnicht mit der Handlung zu tun hat. Der Film hat irgendwie keine Story und ausser ein paar blutigen Szenen ist der Rest sehr langweilig und langatmig, denn man wartet sehr viel bis etwas passiert. Ausserdem kann der Zuschauer ohne viel Mühe erraten wer dahinter steckt. FAZIT: Ein Kriminal-Horror. Wer einen spannenden und blutigen Slasher erwartet, sollte lieber die Finger davon lassen.

0

Eine Mordserie erschüttert London in der Vorweihnachtszeit: Ein unheimlicher Killer macht Jagd auf Leute in Weihnachtsmann - Kostümen und schlachtet sie auf vielfältige Weise aus dem Hinterhalt dahin! Die Ermittler von Scotland Yard um Inspector Harris bringen kein Licht ins Dunkel, obwohl die Lösung näher liegt, als Harris glaubt. Solche Filme werden wohl immer wieder produziert, um in der Weihnachtszeit Leute ins Kino bzw. den Videoladen um die Ecke zu locken. Viel braucht es dazu nicht - kreischende barbusige Frauen, toughe Ermittler und rüde Bluteffekte gehören in diesem Metier zum Standardrepertoire und werden selbstverständlich auch hier erwartet und geboten. Also ganz handwerklicher Schema-F-Slasher ohne Experimente oder Überraschungen, dafür mit der dem Thema angemessenen Ration Gemeinheit. An nem kalten Dezemberabend bei Glühwein und Plätzchen absolut goutierbar.

4

Dieser Slasher hat seinen Bekanntheitsgrad sicher nur dem unsinnigem Verbot und der Teilnahme Edmund Purdoms als Darsteller und Regisseur zu verdanken. Eine andere Erklärung gibt es nicht, denn an "Fröhliche Weihnachten" ist nichts wirklich tolles dran, dazu ist diese Mischung aus Polizeikrimi und handelsüblichem Schlitzerfilm einfach zu fad und unspektakulär abgedreht und die Tatsache, dass hier nur Weihnachtsmänner draufgehen, kann wohl kaum als genrerevolutionierende Innovation angesehen werden. Nur wegen der teilweise recht splatterigen Morde hatte ich etwas Spaß an der Sache, aber trotzdem: empfehlen kann man diesen Streifen nur Slasher-Fans, die schon alle Guten kennen.

2

Wer bei "Fröhliche Weihnacht" einen Slasher der besten 131er Sorte erwartet, wird enttäuscht. Kaum fliegen die Fetzen und wenn, dann spritzt irgendwo lediglich ein wenig Kunstblut und das war's im Grunde auch schon. Dass es sich hierbei um ein mega-schmuddeliges und dahingerotztes Halloween- oder Maniac-Plagiat handelt, ist unverkennbar. Alleine schon die Handlung ist ein schlechter Witz: In London ist ein regelrechter Weihnachtsmannkostüm-Boom ausgebrochen und dort hat es ein geisteskranker Killer ausgerechnet auf Weihnachtsmänner abgesehen. Was diesen Streifen ebenfalls unausstehbar macht, ist diese lächerliche Synchronisation, sowie diese primitiven und abgrundtief langweiligen Dialoge, sowie diese schlechten schauspielerischen Leistungen.*würg*!

6

Recht unterhaltsamer Slasher, der allerdings nicht aus der Masse herauszustechen weiss. Dies liegt zum einen an der recht langweiligen Story, zum anderen an den unkreativen "Kills". Allein die Idee, einen Irren auf Weihnachtsmänner loszulassen, die in den dunkelsten Gassen Londons rumgammeln *lol*, macht noch lange keinen guten Film. Lediglich die Passage im Wachsfigurenkabinett sorgt kurzfristig für Spannung und Atmosphäre. Die Schauspieler sind nicht das Gelbe vom Ei aber gemessen an einigen Trashgranaten des Genres noch ganz ansehlich. Negativ fällt zudem das mehr als nur unspektakuläre Ende, sowie die unkreative Regieleistung auf. Hier wäre definitv mehr drin gewesen... Insgesamt nur für Fans des Genres einen Blick wert...

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