Das ist er, ein Film, den ich früher für einen der schlechtesten Western überhaupt hielt.
Doch es ist lange her, dass ich den Film, den Super RTL in seiner Anfangszeit bestimmt10 mal (ohne Wiederholungen) gezeigt hat; gesehen habe.
Es könnte also sein, dass ich das Teil nun mit anderen Augen sehen würde, was ich weniger glaube.
Also:
Meinen Erinnerungen zu folge war der Film voller interessanter Ideen die lahm oder lächerlich umgesetzt waren( Beispiel: Cole Youngers Rieseninteresse für moderne Technik und Maschinen oder seine Schusssichere Lederweste oder sein merkwürdiges Verhältnis zu den Bürgern der Scheißstadt in der der Überfall abgeht(Northfield)......Am beschissensten ist das Hängen der Freier aus `em Puff, die der Mob für die Younger- James-Bande hält und in Unterhosen hängt)
Das alles zieht den Film runter und war wohl ironisch oder sarkastisch gemeint, was es aber nie ist, höchstens peinlich und absurd (noch ein Beispiel: Robert Duvall legt, weil es ihm gerade in den Sinn kommt, einfach eine alte Oma um, weil er sich plötzlich verraten fühlt.)
Trotz der guten Besetzung und des Regisseurs ("The right stuff" ist ja wohl voll spitze) voll daneben und `ne unfreiwillige Lachnummer die das Anschauen selten rechtfertigt, echte Scheiße.
Wer dasselbe Thema mag sollte sich den brillanten "Long Riders" von Walter Hill ansehen, der ist echt gut und beinhart (Einschüsse a la Peckinpah!) . Besonders cool: David Carradine spielt den coolsten Cole Younger den man sich vorstellen kann.
Vielleicht ist er doch nicht soooo scheiße aber trotzdem Vorsicht!!! Für Freunde des schnörkellosen Westerns a la Eastwood eine Kotzgarantie oder ein dicker Lacher.