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Nach Re-Animator laden Regisseur Stuart Gordon und Jeffrey "Herbert West" Combs erneut zum fröhlichen Experimentieren. Auf dem Dachboden eines weng einladenden Landhauses öffnet sich das Tor zu einer für gewöhnliche Menschen nicht sichtbaren Zwischenwelt, in der allerlei Ekelhaftes sein Unwesen treibt.

Hört sich spannender an als es ist. Im Grunde genommen ist "From Beyond" sogar ein ziemlicher Langweiler. Spannung kommt eigentlich zu keinem Zeitpunkt auf, vielmehr bekommt man den Eindruck eines rein auf Effekte setzenden Partyfilmes. Dieser Eindruck wird durch die wenig erbauliche deutsche Synchro ebenso wie durch das teilweise schwache Spiel der Darsteller zusätzlich verstärkt. Besonders "Dawn of the Dead"-Veteran Ken Forree weiss nicht zu überzeugen, agiert ungewöhnlich hölzern. Am lächerlichsten wirkt dabei die Szene, in der Forree den angeschlagenen Combs völlig grundlos eine Treppe runterstürzt. Besagter Jeffrey Combs hingegen liefert eine ansprechende Leistung ab und Barbara Crampton darf sogar etwas nackte Haut zeigen.

Die schwache und spannungslose Story bricht dem Film zumindest im Bezug auf ernstzunehmenden Horror letztlich das Genick. Mit etwas Geschick hätte man ziemlich problemlos in den Kulissen des abgewrackten Hauses ansprechenden Horror inszenieren können. Leider vermochte Gordon dies praktisch nicht umzusetzen - vermutlich war er einfach zu sehr mit seinen Effekten und deren Zur-Schau-Stellung beschäftigt...

Fazit: Schwach! Fans handgemachter Ekelszenen und schleimiger Mutationen kommen immerhin noch auf ihre Kosten.

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