Ein Wissenschaftlerteam experimentiert mit einem sogenannten Resonator, der die Zirbeldrüse im Gehirn anregen soll, um verborgene psychische Kräfte zu fördern. Dabei entsteht jedoch eine Art Riß in ein anderes Universum, aus dem fremde Wesen in unseres eindringen. Nachdem der Leiter des Projekts getötet wurde, hält man sich an den Assistenten Tillinghast, um mit ihm die Vorgänge in dem Haus zu untersuchen. Es stellt sich jedoch heraus, daß die Wesen und die Maschine nicht mehr zu kontrollieren sind. Auch mit Tillinghast, dessen Zirbeldrüse ihn allmählich mutieren läßt, geht eine schreckliche Veränderung vor...
In from beyond versammelt sich die bewährte Kombination von Stuart Gordon, Brian Yuzna und Jeffrey Combs, die sich ja bereits aus Re-Animator her kennen. Die Handlung basiert auf einer Geschichte von HP Lovecraft, mit denen die Beteiligten ebenfalls schon Erfahrungen machten (z.B. bei Dagon). Bei so vielen Haudegen, darf man natürlich auch einiges erwarten und das trifft auch größtenteils zu. Der Film macht richtig Laune, endlich traut sich auch mal jemand einen Horrorfilm über die bösartige Zirbeldrüse zu machen, die Schauspieler sind mit Engagement bei der Sache, besonders Combs darf in seiner Paraderolle als verwirrter Wissenschaftler glänzen, nett auch Dawn of the Dead Darsteller Ken Foree wieder zu sehen, die Horrorfilmwelt scheint ja doch eine große Familie zu sein. Die Story an sich ist eher keine Tempogranate, Settings und Charaktere werden ruhig aufgebaut und vorgestellt, etwas mehr Action hätte dort nicht schaden können, aber Langeweile kommt trotzdem nicht auf. Zu loben sind mal wieder die FX Künstler, sowohl das Make up als auch die sonstigen Effekte sind (fü 1986 wohlgemerkt) erstklassig, dafür übersieht man auch gerne mal die eine oder andere Logiklücke die sich dann doch ins Drehbuch eingeschlichen hat.
Alles in allem ein gelungener Beitrag, ein bißchen mehr Pep hätte es zwar haben dürfen, aber das geben Lovecraft Stories ja eher selten her.
6,5/10