Review
von Frostbeule
Gelungener Gruselschocker mit interessantem Hintergrund. Der Film versteht zu inspirieren und beflügelt die Fantasie. Er wirkt nach. Die Idee, dass andere Lebewesen außerhalb unserer Materiewelt existieren und mit dieser in Kontakt treten sowie interagieren können, ist durchaus wahr und anhand vieler Indizien nachprüfbar. Ob da allerdings in diesen fremden Sphären nur bissige Würmer, Schlangen und andere Monster ihr Unwesen treiben? Wohl eher nicht. Im Film schnappen die Protagonisten reihenweise über. Es sind reichlich witzige Situationen mit schwarzem Humor eingebaut. Der Physik-Dr. sieht gegen Ende aus wie ein voll gestörter Irrer. Die in diesem Film noch junge, höchst attraktive Barbara Crampton geizt nicht mit ihren Reizen. Zur Perfektion fehlen dem Film ein paar Szenen, die in einem Director's Cut hätten Einzug finden können, es aber wohl nie werden, da sie nicht abgedreht wurden. Eine Sex-Szene im SM-Fetisch-Studio des Professors und die Elektroschock-Folterszene in der Irrenanstalt hätten dem ganzen sicher noch ein Sahnehäubchen aufgesetzt.
Fazit: Einer der besten Filme aus der Kategorie Horrorsplatter und Kitsch. Wer die darin verarbeiteten Vorstellungen völlig als realitätsfern ablehnt, dem wird der Streifen allerdings vielleicht nicht so sehr anregen und gefallen können. (7,5/10)