Alle Kurzkommentare


8

kurz angerissen* erstmals veröffentlicht: 13.10.2013 Die vielen aufwändigen und besonders ekligen Spezialeffekte im Film beschwören mühelos den frühen Cronenberg herauf, indem sie die Redundanz des Fleisches betonen, das sich in vielen Sequenzen wie Knetmasse nach Belieben verformen lässt und immer wieder unmotivierte Wülste schlägt und gar neue, der Natur spottende Kreaturen hervorbringt. Für Stuart Gordon und Jeffrey Combs ist es sowieso ein Archetyp von Film: Lovecraft-Exploitation, ungewöhnlicherweise mit viel Respekt vor dem Sujet und ohne es allzu sehr zu verformen, aber eben vor allem interessiert am Ekelfaktor. Gerade weil die Sets so wunderbare Erinnerungen an die alten Universal-Frankenstein-Filme wecken, überrascht es dann doch, dass sich die Charaktere nicht unbedingt den Schablonen gemäß entwickeln; vor allem Barbara Crampton sorgt für unvorhergesehene Ereignisse. *weitere Informationen: siehe Profil

3

Eigentlich bin ich ja ein Freund von klassischen 80er Jahre Horror Movies. Da mir dieser Streifen hier bisher gänzlich unbekannt war und laut diversen Kritiken ja in Fankreisen einen gewissen Kultstatuts haben soll, war ich in freudiger Erwartung wurde allerdings dann doch arg enttäuscht. Total lächerlicher, slapstickhafter Gore welcher aber Ernst wirken soll sowie ganz bescheidene schauspielerische Leistungen aller Protagonisten und  obendrauf eine Story die total Banane  ist machen diesen Schund hier aus - Einfach nur Trash, den man wirklich nicht sehen muss. 3 Punkte für die unfrewillig lustigen Effekte.

9

Das Gespann Gordon & Yuzna nahm sich wieder eine Geschichte des Autors H.P. Lovecraft vor und verarbeitete sie zu einem originellen und bizarren Monsterhorror mit viel Blut und Schleim. Seit Carpenters DING AUS EINER ANDEREN WELT gab es keine so phantasievollen Verwandlungen von Kreaturen mehr zu bestaunen, auch wenn die Tricktechnik wegen des geringen Budgets nicht immer voll überzeugen kann. Ganz besonders die Figur des Dr. Pretorius steigt durch ihre nach außen gekehrte Hässlichkeit, den sleazigen Charakterzügen und genialen Onelinern ("Humans are such easy prey") zu einem immens fasznierenden Schurken auf, der noch lange in den Köpfen der Zuschauer rumspukt. Auch die bei Horrorfans so beliebten Darsteller Combs, Crampton (super sexy!) und Foree sind wieder ganz in ihrem Element. Fazit: Oft unterschätzter Kultfilm, der meiner Meinung nach den RE-ANIMATOR haushoch schlägt. 9 von 10.

6

Wieder mal Lovecraft, wieder mal Stuart Gordon, Brian Yuzna und Jeffrey Combs. Nach Re-animator, der auf mich einen eher madigen Eindruck gemacht hat, fand ich From Beyond eigentlich gar nicht mal so schlecht. Aber, und das ist ja meistens das Problem, es gibt bessere Filme, und davon auch noch viele. Alles in allem: Interessante Story, mit massig Handlungslücken, okaye bis ab und zu peinliche Effekte, und ein grandios spielender Jeffrey Combs - der allerdings dadurch auch seine Co-Stars zu schlechten Statisten verkommen lässt. Gerade der Schwarze aus "Zombie" wirkt eher unfreiwillig komisch. Was mir gut gefiel, war der im Vergeich zu Re-animator eher ernste Grundton des Films. Mit Gordon´s Humor hab ich s einfach nicht so. Kann man sich ansehen, muss man aber nicht ! Gesundes Mittelmaß !

0

Etwas langsamer, aber sehr atmosphärischer reinrassiger Horrorfilm mit hervorragenden Effekten und guten Schauspielern. Die Geschichte ist ungewöhnlich und unheimlich ekelig in Szene gesetzt. Ein kleines Meisterwerk von Stuart Gordon. Früher dachte ich, dass wäre der böseste Film schlechthin. Nun, das ist er nicht, aber er ist eine kleine Perle. Wenn man mal den klassischen Horrorfilmabend mit Bier und Splatter verbringen will, ist man hier richtig. Besonders die Monster sind hervorragend gemacht und es gibt immer wieder Abwechslung. Vielleicht ist der Film etwas zu langsam. Heute ist man doch schnellere Geschichten gewöhnt, aber die Effekte entschädigen für einiges. Sollte man als Fan gesehen haben

8

Der Film ist eine weitere H. P. Lovecraft-Verfilmung von Stuart Gordon, der bereits den Kultfilm "Re-Animator" geschaffen hat. Meiner Meinung nach ist "From Beyond" sogar noch besser. Eine tolle Atmosphäre, eine interessante Handlung und stimmige Sets faszinieren auf der einen Seite. Auf der anderen Seite besticht der Film durch teilweise sehr harte Effekte und eine bezaubernde Barbara Crampton (nachdem sie die Brille abnimmt :)), die ihrem Ruf als eine der schönsten "Scream-Queens" vollkommen gerecht wird.

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