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"The Stray" bietet für einen Psychothriller enorm viel Action. Der Film beginnt gleich mit einer flotten Verfolgungsjagd und ganz nebenbei gibt es auch noch eine kleine Massenkarambolage zu sehen. Anschließend wird der Zuschauer Zeuge einer Schießerei und einer Explosion. Erstaunlicherweise sind die Actionszenen gar nicht mal schlecht, sondern unterhaltsam, abwechslungsreich und gut in Szene gesetzt.

Das täuscht aber leider auch nicht darüber hinweg das sie für die Handlung des Films überhaupt nicht von Belangen sind. Im Grunde geht der Film erst nach einer Viertelstunde los, denn es geht hier nicht um den Polizisten Ben, der Verbrecher jagt und sich wilde Verfolgungsjagden und Schießereien mit ihnen liefert.

"The Stray" handelt eigentlich von seiner Freundin Kate. Die hat aus Versehen einen Obdachlosen angefahren und als Entschädigung lässt sie ihn in ihrer Garage wohnen und gibt ihm einen Job als Gärtner. Was sie nicht ahnt: Hinter dem freundlich wirkenden Mann verbirgt sich ein waschechter Psychopath und schon bald muss sie um ihr Leben fürchten...

Michael Madsen spielt mal wieder einen Cop, diesmal allerdings einen der vom Dienst suspendiert wurde. Ausnahmsweise ist er auch nicht frisch rasiert, sondern trägt die ganze Zeit über einen Vollbart. Wenn mich nicht alles täuscht ist die deutsche Synchronstimme auch eine andere als sonst. Das macht aber nichts, denn Madsen agiert wie gewohnt solide, ebenso wie die anderen Darsteller.

Die Schauspieler sind hier nicht das Problem. "The Stray" ist, bis auf die Tatsache das wir es hier mit einem obdachlosen Psychopathen zu tun bekommen, ein ganz gewöhnlicher Psychothriller ohne echte Höhepunkte, der zwar recht spannend ist, im Großen und Ganzen aber zu viele Ähnlichkeiten zu anderen Genrebeiträgen aufweist.

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