Fast schon poetisch beginnt das Drama, das gegen Ende hin in einer haltlosen Intensität gipfelt.
Die Schauspieler liefern allesamt ein packendes Spiel, das keine Sekunde Langeweile aufkommen lässt.
Ben Kingsley wird sich nach einigen "Auftragsarbeiten in seichteren Filmen" endlich seiner wahren Größe wieder bewusst. Jennifer Connelly, die 1985 als 15Jährige in Dario Argentos "Phenomena" glänzte, zeigt hier eine extrem nuancenreiche Interpretation einer kämpferischen und gebrochenen Frau. Auch die Nebenrollen sind mit sehr guten Akteuren besetzt.
Die 120 Filmminuten sind sorgfältig inszeniert. Die dramatische Spannungsschraube wird kontinuierlich angezogen - in den letzten Minuten so sehr, dass es kaum zu ertragen ist.
Niemals zuvor habe ich eine perfektere Kombination aus Drama und Thriller gesehen!
Der Film zieht einen in seinen faszinierenden Bann.
Spürbare Emotionen, Irrungen und Wirrungen schwappen in Wogen der Verzweiflung aus dem Bildschirm heraus und erfassen den Zuschauer tief in seiner Seele.
Es ist schon eine erhebende Angelegenheit, wenn man ein Meisterwerk bewundern kann.
Ich halte diesen Film jetzt schon für einen Klassiker im Genre.
Fazit:
Hier müssen sich Zuschauer UND Kritiker einig sein:
"Besser geht es nicht!"