John Eyres’ erfolgreicher Start der bisher vierteiligen Reihe spielt in einem Krankenhaus. Android Romulus (Frank Zagarino) dringt mit fünf Terroristen in das Gebäude ein und nimmt die Tochter des US-Präsidenten (Meg Foster) als Geisel. Romulus fordert 50 Millionen Dollar Lösegeld. Aus einem Missverständnis heraus wird Ex-Footballspieler DaSilva (Martin Kove) vom FBI zum Retter auserkoren …
Auch wenn das alles nach „Stirb langsam“ und „Terminator“ klingt, sind die Parallelen nicht ganz so offensichtlich hervorgehoben wie im Nachfolger. John Eyres bemüht sich um eine professionelle Inszenierung. Obwohl er solide Spannung aufbauen kann, scheitert Eyres an der Action, die den Film schlussendlich schlechter aussehen lässt, als er tatsächlich ist. Mit konfusen Schnitten und Kameraeinstellungen kommt keine Prügelei und kein Schusswechsel wirklich übers Standardlevel hinaus!
Blass zeigen sich auch die Tricks. Natürlich kann man in einem B-Film keine Oscar-reifen Spezialeffekte erwarten, aber die billig vor sich hinböllernden Explosionen im Finale sind kaum der Rede wert.
Pluspunkte sammelt „Shadowchaser“ dagegen mit seiner Besetzung. Zu Frank Zagarino, der hier deutlich souveräner als in Teil 2 wirkt, gesellen sich Meg Foster („Masters of the Universe“), Martin Kove („Shadow Warriors“) und Joss Ackland („Lethal Weapon 2“). Allen gemeinsam gelingt es, einige Schwächen des Films auszubügeln.
Fazit:
Trotz Spannung und einer unerwarteten Wendung bleiben Meg Fosters Augen das einzig Faszinierende an „Shadowchaser“. Dank der Stars und der (bis auf die Action) gelungenen Inszenierung vergebe ich 5/10 Punkten.