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Ein Android nimmt mit einer Gruppe Terroristen Geiseln in einem Krankenhaus. Architekt Dixon wird aus dem Cryo-Gefängnis geholt, um mit seinem Wissen um das Gebäude zu helfen. Doch die Befreiungsaktion geht schief.


Ein alter 90er-Actioner, den ich bisher ausgelassen hatte, weil ich befürchtete, nur Trash zu sehen zu bekommen. Nun ja, ist auch Trash, aber immerhin gut besetzter Trash und ein wilder Mix aus diversen Filmen, vor allem Die Hard und ein bisschen Blade Runner und Terminator. Er hat zwar auch was von Demolition Man, aber der kam ja erst ein Jahr später raus.

Frank Zagarino macht so emotionslos eine gute Figur und beeindruckt mit nackter Brust. Martin Kove gibt den sympathischen Helden wider Willen und Meg Foster, die Frau mit den kältesten Augen der 80er und 90er müht sich redlich, nicht nur schmückendes Beiwerk zu sein. Joss Ackland ist gewohnt böse. Passt also alles, zumal der Cast im Rahmen der Möglichkeiten solide auftritt.

Die Tricks sind eher mau, bestenfalls zweckdienlich, lediglich die lebende Fackel macht was her. Alles andere wirkt erwartungsgemäß trashig und billig, aber das passt auch zur uninspirierten Regie und der Kameraführung, die doch reichlich unsicher daherkommt.

Allerdings kann man dem Androiden-Actioner einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen, was aber vornehmlich dem Cast zu verdanken ist. Ob es aber drei Sequels gebraucht hätte, ist fraglich.


Leidlich unterhaltsamer Action-Trash mit Sci-Fi-Elementen, wild zusammengeklaut und billig. Zur Einmalsichtung, wenn nichts besseres da ist, aber gut geeignet.

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