Android Romulus und seine Terrortruppe nehmen Geiseln in einem Krankenhaus und verlangen einen Haufen Geld. Das FBI taut den vermeintlichen Architekten des Gebäudes auf, bekommt aber jemand anderen, schleust diesen jemand in das Krisengebiet ein und lässt ihn sich seinen Weg durch die Hütte ballern. Soweit grob der Plot des von John Eyres inszenierten B-Actioners, der irgendwas zwischen „Terminator“ (1984) und „Die Hard“ (1988) darstellt, aber nichts davon in brauchbar.
Das Ganze macht immerhin Krach und hält einen vom Einschlafen ab, denn der Rest ist, was den Unterhaltungswert angeht, eher so lala. Eben stumpfe Videothekenware von damals und einer dieser Filme, die man immer wieder mal dort in der Hand hatte, aber nie mitgenommen hat.
Durch die teilweise wiederverwendeten Kulissen von „Alien 3“ (1992) aus dem gleichen Jahr stapfen unter anderem Martin Kove, der als Actionheld hier eher mäßig funktioniert oder ein Frank Zagarino als Romulus, der wohl eine offene-Jacke-Klausel im Vertrag hatte. Meg Foster und Joss Ackland tummeln sich hier auch noch, letztlich bleibt da aber wenig in Erinnerung. Immerhin bemüht sich der Streifen um Krawall und bietet einen netten kleinen Twist am Ende. Also verglichen mit dem Rest. Ansonsten sieht es nicht nur hinsichtlich des Tempos immer wieder mal recht dunkel aus. Und was die sich dort in die Feuerlöscher packen, das bleibt ihr Geheimnis.
„Ich denke, ich bin unglaublich dumm.“
Descartes wäre stolz auf dich.