Grottenschlechte Fortsetzung des eh schon schwachen Horrorfilms " Ripper - Briefe aus der Hölle ". Ein Film für die Kategorie " Filme die die Welt nicht braucht ". Sogar zwei Regisseure brauchte man um den Müll herunterzukurbeln, nämlich Jonas Quastel und Loyd A. Simandl. Keiner der Beiden hat bis jetzt einen nennenswerten Film auf die Leinwand gezaubert. Und hiermit qualifizieren sie sich nicht mal für die B- Liga.
Story:
Molly Keller ( Erin Karpluk ) leidet unter grausamen Alpträumen, dass sie im Jahr 1888 Leute umbringt und zwar als Jack the Ripper. Da keine Therapie bis jetzt geholfen hat, wird sie zu einem Pilotprojekt nach Prag geschickt. Doch dort bricht auf einmal eine blutige Mordserie aus. Die Patienten werden nach und nach deziemiert, bis blad nur noch Molly dem unheimlichen Killer gegenübersteht.
Wie oft will man den armen Jack the Ripper denn noch filmisch vergewaltigen. Es gibt schon so viele Filme über den Frauenmörder, sogar einige Gute, doch " Ripper 2 " kann sich da bestimmt nicht dazuzählen. Die Story ist so was von abstrus und weithergeholt, dass man sich schon fragt, wer sich so einen Krampf ausdenken kann.
Dazu hat man bei der Umsetzung komplett versagt. Die eingebauten Stilmittel wie Zeitlupe, Fast Motion passen überhaupt nicht und gehen dem Zuschauer zunehmend auf den Sack. Allgemein lässt die Kameraführung sehr zu wünschen übrig. Immerhin ist die Kulisse recht nett. Das alte Schloss ist hübsch altmodisch, dunkel und bietet einige dunkle Ecken wo der Killer gut zuschlagen kann. Dafür ist der Score wieder sehr eintönig. Die Sounds hat man alle schon gehört, meistens besser.
Wer jetzt hofft, dass man wegen der KJ Freigabe ein paar nette Goreszenen zu sehen bekommt ist leider schiefgewickelt. Es gibt ein paar blutige Einstellungen zu sehen, welche aber kaum der Rede wert sind. Das meiste geschieht im Off. Ich denke mal der Film hat nicht wegen der Goreszenen, sondern wegen den SM Szenen diese Freigabe erhalten. Wozu man Diese eingebaut hat, dass weiss nur der Geier, passt nämlich gar nicht zum Film.
Da man eigentlich fast gar nichts zu bieten hat, geht auch die Spannung komplett flöten. Wer hier erschrickt oder sich gar gruselt, muss schon ein echter Angsthase sein. Wer als nächstes stirbt ahnt man stets voraus und auch sonst ist nur gähnende Langeweile geboten.
Auch der Killer selbst ist eine absolute Lachplatte. Er sieht aus wie Lumpen Ernie und alles andere als furchteinflößend.
Die Darsteller sind allesamt eine Katastrophe, von lächerlich bis dämlich ist alles enthalten, nur leider ist niemand überzeugend. Immerhin hat man an den Quotenschwarzen gedacht, doch damit kann man sich bestimmt nicht rühmen.
Vor allem Hauptdarstellerin Erin Karpluk nervt mir ihrem Gekreische mit ihrer ausdruckslosigkeit, überhaupt ist sie eine schlechte Schauspielerin. Doch darüber braucht sie sich gar keine Gedanken machen, denn der rest des Feldes ist keinen Deut besser, es geht sogar noch schlechter.
Fazit:
Diesen Schrott hätte man sich sparen können. " Ripper 2 " ist so ein Film, den der Fan schon als Rotz beschimpfen kann, denn hier passt außer der altmodischen Atmosphäre gar nichts. Nicht einmal Gorefans kommen auf ihre Kosten.
86 Minuten pure Zeitverschwendung, die man sich sparen kann.