Im kolumbianischen Busch befindet sich eine Studentengruppe auf einer Expedition die zum Ziel hat, den Beweis zu erbringen, das es keine Kannibalen mehr gibt. Als sie auf eine Gruppe von Doofköpfen treffen die auf der Suche nach Bodenschätzen sind, nimmt das Unheil seinen Lauf. Als sie nämlich auf Eingeborene stossen, fällt diesen blöden Säcken nichts besseres ein, als mit den Eingeborenen perverse, menschenverachtende Spielchen zu treiben. Die Rache der Eingeborenen ist schrecklich.
"Cannibal Ferox" ist der blutigste Kannibalenfilm, ultrabrutal ist er dazu natürlich auch noch. Die Folter und Tötungsszenen am Schluss des Films sind in einer Full-uncut-Version etwas vom Härteren das man sich zu Gemüte führen kann. Wenn ich sage full-uncut, dann will ich damit sagen, das nicht alles ungeschnitten ist, wo uncut draufsteht. Die blutig-brutalen Gore-Effekte sind sehr realistisch gemacht und können den ungeübten Zuschauer echt schockieren. Ansonsten ist "Ferox" ein Kannibalenfilm nach bekanntem Muster, der einfach das zeigt, was von einem Kannibalenfilm eben erwartet wird, Blut, Folterungen,ein bisschen Sex und natürlich rohes Fleisch und Eingeweide fressende Kannibalen, das übliche also, alles vielleicht ein Spürchen härter. Auch die äusserst primitiven Tiersnuffszenen fehlen leider nicht, an diese unsägliche Zutat müssen sich Zuschauer von Kannibalenfilmen wohl oder übel gewöhnen. Jeder der sich entschliesst, einen Kannibalenfilm von diesem Kaliber anzusehen sollte sich bewusst sein, was ihn erwartet, dann braucht er nacher auch nicht den Entrüsteten zu spielen wegen soviel Blut und Gewalt.
"Ferox" ist neben "Holocaust" für Fans des Genres erste Wahl und darf wohl zusammen mit obengenanntem als Höhepunkt der kurzen Kannibalenfilmwelle bezeichnet werden.