Review

Es gibt sehr viele Filme...
Es gibt schöne und aufregende, aber mit Cannibal Ferox
hat Herr Lenzi echt den Vogel abgeschossen.
Die Schauspieler stammen aus übelster Italo-Schauspielschule und haben allesamt echt nichts auf dem Kasten, desweiteren nervt mal wieder die verdammt schlechte Synchronisation sowie die abartig stümperhaften Kommentare und Dialoge der Hauptdarsteller.
Die Fress-Orgien der italienischen Kannibalen-Fraktion, welche man minutenlang vor laufender Kamera kredenzt bekommt, sowie die diversen bestialischen und teilweise
auch sehr schlecht inszenierten Hinrichtungen, Entmannungen und Tiertötungen (auch hier musste sich
mal wieder eine Schildkröte in Schale schmeißen) sind einfach nur noch die Katastrophe schlechthin!
Die Botschaft, die dieser Kannibalenschocker ebenso wie seine Genre-Verwandten auszustrahlen vermag, lautet meiner und anderer Theorie nach in etwa so, dass der (weiße), zivilisierte Mensch nach wie vor die größte Gefahr für den armen, geschändeten Regenwald zu sein scheint
und die Kannibalen evtl. so eine Art Vergeltung darstellen könnten.
Nicht umsonst werden in Kannibalen-Filmen des öfteren
Personen eingesetzt, die so beschissen agieren, dass man doch recht froh ist, wenn diese Stereotypen in Kannibalenmägen verschwinden.

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