Umberto Lenzi´s „Die Rache der Kannibalen“, gehört wohl mit zu den brutalsten Beiträgen aus der Italo-Horror-Zeit. Es gab Filme wie Sand am Meer aus Italien, viele verschwanden in der Flut, nur wenige konnten sich beweisen. Einer dieser Filme ist Cannibal Ferox.
Die Story bietet nichts Neues. Natürlich muss der Regenwald wieder her halten, wo sonst findet man denn sonst Kannibalen. Sicher gibt es Ausnahmen aber hier nicht. Man sollte von diesem Film auch keine oscarreife Story erwarten, was bei diesen Filmen auch wirklich schwer ist. Ebenso die schauspielerischen Fähigkeiten, was für Erwartungen sollte man da haben, es ist halt einfach nur ein Kannibalenfilm.
Wie oben angesprochen, muss man sich von der Masse abheben. Also noch brutaler und intensiver die Szenen. Das schafft der Film auch wirklich gut. Die Splatter-/Goreszenen sind wirklich gut gemacht. Aber um das i-Tüpfelchen an Gewalt, Brutalität und Perversion zu erreichen, werden Tier-Snuff-Szenen mit eingebaut. Hier hört der Spaß dann aber auch auf. Die Szenen sind völlig überflüssig und abartig. Der Film hätte auch ohne Tier-Snuff sehr gut funktioniert und wäre auch so brutal genug gewesen.
Dennoch erzeugt der Film eine gute Atmosphäre, gerade durch den dichten Regenwald. Der kaum vorhandene Soundtrack unterstützt diese Atmosphäre.
Fazit:
Der Film ist spannend gemacht, mit einer tollen Wende in der Story. Alle Splatter- und Kannibalenfans werden auf ihre Kosten kommen. Der Film ist geschaffen für kurzweilige Unterhaltung. Der Tier-Snuff, werdet den Film leider etwas ab. So gibt es nur 07 von 10 Punkten.