8
Für 1981 ein wirklich brutaler und expliziter Schocker. Schauspielerisch ist Luft nach oben, als auch nach unten. Beklemmend mit grandiosem Soundtrack.
Der Mindfuck-Faktor wird hier ausschließlich durch den hohen und perversen Gewaltgrad gehalten. Der Mindfuck hier ist äußerst verstörend. Vielleicht nicht unbedingt das Richtige für Fans, die er dem phantastischem Film verfallen sind.
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Mit Sicherheit hat Lenzis blutiger Dschungeltrip seinen Reiz (Stichwort: Überlebenskampf der Abenteurer), allerdings kommt im Gegensatz zu seinem LEBENDIG GEFRESSEN diesmal allzu oft Langeweile auf, weil die Kannibalen die meiste Zeit nur stoisch rumhocken und gelegentlich unmotiviert Tiere schlachten, die sie dann in sich reinfuttern. Erst gegen Ende werden die unsympathischen Eindringlinge gebührend bestraft, was dann die Gorehounds kurzzeitig erfreut. Doch leider ist die engstirnige und überholte Darstellung der tumben Untermenschen-Naturvölker (ganz im Stile der alten Westernschinken mit John Wayne und den ewig bösen Indianern) schon mehr als ärgerlich und trübt die Freude an diesem Stück Exploitation erheblich. Kein Vergleich zu NACKT UND ZERFLEISCHT. 3 von 10.
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Da ich sowieso ein Fan von Cannibalen Filmen bin, kann ich auch über diesen Klassiker nur Gutes berichten. Gute Dschungel Atmosphare, nette Kills, Tiersnuff. Was will man noch mehr? Was kann ich über den Inhalt sagen? Eben ein typischer Cannibalen Film wie auch Cannibal Holoaust oder Eaten Alive. Ich empfehle bei diesem Film die Österreich Tin box von sazuma. Die hat die beste Bildqualli von allen. Die meisten spezials hat zwar die US DVD (von Grindhous) aber die Qualli der Tin box lohnt sich. Cannibalen Filme können, wie ich finde, auch nie langweilig werden wie z. B. Asienhorror von den man ja in letzter Zeit wahrlich genug gesehen hat. Bei Cannibal movies hat man wenigsten immer seinen Gore!!!! Fazit: Ein typischer Cannibalen Streifen wie man sie kennt. Wenn man ein Fan von solchen Filmen ist, lohn er sich auf jeden Fall. 7 von 10 Punkten
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Noch ein Kannibalenfilm. Und wer dachte nach Holocaust und co. geht es nicht mehr schlimmer, wird mit Cannibal Ferox eines besseren belehrt. Bescheuerte Story (praktisch nicht vorhanden), dumme Charaktere und Dialoge auf niedrigster Ebene. Und warum in so vielen Reviews steht das solche Filme als die schrecklichsten gelten, ist mir völlig unverständlich. Es gibt sehr wenige blutige Effekte in diesem Film, die auch nicht wirklich überzeugen können. Der Rest ist einfach nur hohl und sterbens langweilig. Zum Thema Tiersnuff: Ich find es lustig wie sich manche Leute über die Tötungsszenen von Tieren aufregen. Als ob Fleisch essen besser wär. Da solltet ihr euch auch mal fragen wo das herkommt, den Fleisch wächst bestimmt nicht an Bäumen. Nein, dafür werden auch Tiere umgebracht. Aber das ist ja dann nicht weiter tragisch, oder was? 0/10 Punkten
8
Für einen Kannibalenfilm ist der Film echt gut geworden. Es geht um ein paar weiße Männer, die ein paar Eingeborene misshandeln um an Gold zu kommen, worauf sich die Kannibalen rechen. Der Film ist in der ersten Hälfte nur Story. In der zweiten geht’s dann los mit vielen verschiedenen Morden. Der Film ist ziemlich hart, was auch daran liegt, dass mal wieder Tiere getötet wurden. Mal abgesehen von dem Tiersnuff ein unterhaltsamer Film. 8/10
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Heftig, heftig, heftig! Lenzi serviert uns in "Cannibal Ferox" ein Höchstmaß an beinharten und 100% geschmacklosen Blut-und-Ekel-Einlagen und bricht mit üblem Genitalsplatter auch noch die letzten Tabus des Genre-Kinos, kann allerdings aufgrund seiner allzu schludrigen und billigen Inszenierung dennoch nicht die Intensität eines "Cannibal Holocaust" erreichen. Zudem bietet sein Urwald-Sicko keine trashig-unterhaltsame Story a la "Lebendig gefressen" oder "Die Weisse Göttin der Kannibalen", sondern eher gar keine. Fazit: Als reiner Gore-Schocker überzeugend, aber es gibt bessere Kanni-Filme.
6
Umberto Lenzi hat mit "Die Rache der Kannibalen" den rein grafisch gesehen härtesten aller Kannibalenfilme abgeliefert, und das will schon was heißen! Was dem Zuschauer hier an Grausamkeiten präsentiert wird, sucht selbst in diesem durchweg exploitativ orientierten Genre seinesgleichen. Zudem hält sich der Trashfaktor durchaus in Grenzen, so dass "Die Rache der Kannibalen" seine Wirkung nicht verfehlt. Hardcore-Exploitation für Hardcore-Fans!
6
Wie es zu einem Kannibalenfilm gehört, ist die Story nicht sehr anspruchsvoll, die Schauspieler schlecht, die Tiersnuffszenen unnötig, die Musik und Kamera dem Genre entsprechend und der Splatter ordentlich. Dennoch ist Cannibal Ferox einer der Besseren seiner Sorte. Für einen netten Videoabend ist er also genau das Richtige. Aber nicht mehr und nicht weniger. 6/10
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Ein Film, der abgesehen von den widerlichen Tierschlachtungen, in keinster Weise überzeugen bzw. schockieren kann. Splatter und Gore Szenen sind selten, doch größtenteils akzeptabel umgesetzt. Und so schleppt sich der Film mühsam über die 93min hinweg bis zu seinem überraschenden Ende. Fazit: Der Film wird seinem "Ruf" nicht gerecht. Selbst 20 DM / 10 EUR sind meiner Meinung nach schon zuviel investiert. Sollte man ihn für 5 Mark in der Rumpelkiste finden so kann man seine Sammlung ergänzen wenn nötig.
1
Der Streifen ist einfach nur pervers. Ich habe selten einen so bescheuerten Film gesehen, der auf abscheulichste Art und Weise menschenverachtende Morde zeigt. Ich schaue mir wirklich gerne Splatterfilme an, aber das war bestimmt der erste und letzte Kannibalen-Film, den ich mir angesehen habe. Absoluter Schrott!
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Umberto Lenzi unterstreicht mit diesem Film seinen Ruf als Schmuddel-Regisseur. Ihm gelingt es lediglich durch plakative Gewaltdarstellungen den Sadismus der Menschen darzustellen, was ihm bedingt gelingt. Die Charaktere sind kaum vertieft und kaum in die Handlung, die nur eine Plattform für plumpes Gemetzel, in dem die obligatorischen Tiertötungsszenen nicht fehlen dürfen, integriert. Die Dialoge und vor allem die Diskussionen über Kannibalismus sind völlig hanebüchen, sodass der einzige Hingucker die Splatterszenen sind, die die gesamte Palette von Kastration bis zum Aufspießen von Brüsten füllen. Alles schön von reißerischer Musik unterlegt, sodass der Filmabend jenseits jeglichen Niveaus garantiert ist. Wer übrigens aufgrund des Trailers und der in ihm enthaltenen Gewaltszenen neugierig auf den Film geworden ist und einen Kauf in Erwägung zieht, den muss ich leider enttäuschen, da diese drei Minuten bereits alle Splatterszenen vorweg nehmen.
8
Im Gegensatz zu 'Cannibal Holocaust', setzt dieser Film sehr stark auf explizite Gewaltdarstellung, so werden auf brutalste Weise Menschen zu Tode gefoltert und das ganze schön Kameratauglich inszeniert. Cannibal Ferox setzt Maßstäbe der sehr extremen Art, bisher habe ich noch keinen Film gesehen der einen solchen Würgefaktor mit sich trägt und schwachen Naturen ist dieser Film dringed abzuraten. Die Story ist eigentlich recht gut umgesetzt, die Schauspieler bringen ihre Rollen gut rüber, die Frage die sich in diesem Film stellt lautet "Gibt es Kannibalismus?" und wird auf eine wirklich einzigartige Weise beantwortet. Neben den zahlreichen Goreeffekten mussten leider auch echte Tiere sterben was als großer Kritikpunkt gesehen werden muss. Insgesamt halte ich jedoch Cannibal Ferox für einen sehenswerten Film, auch wenn es nicht jedermanns Sache ist.
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Heute schon gekotzt? Wie die anderen Kannibalen-Streifen auch, so setzt auch dieser Film nur auf Ekel und Perversion. Okay, wer's mag. Aber müssen dafür Tiere brutal zu Tode gefoltert werde? Ich denke nicht. Schneidet Euch die Latex-Schwänze ab und lasst die Schildkröten ganz, verdammt noch mal! Besonders assig sind hier die zynischen Kommentare zu den Tiermassakern: "Das ist der Lauf der Natur."/"Das ist das Gesetz des Dschungels!" oder so in der Art.