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Mit „Last Samurai“ bringt Regisseur Edward Zwick („Legenden de Leidenschaft“) ein bildgewaltiges und atemberaubendes Epos zustande.

Was als erstes Auffällt, ist der Story verlauf, der sehr stark an „Der mit dem Wolf tanzt“ erinnert. Auch hier entdeckt ein Mann eine Kultur, die er kennen und schätzen lernt. Eine Welt in der Loyalität, Liebe und Mut zählen. Eine Kultur, in der es heißt miteinander und nicht gegeneinander. Kurz zum Inhalt: Der amerikanische Kriegsheld Capt. Nathan Algren (Tom Cruise), wird nach Japan geschickt um dort gegen die Samurai zu kämpfen. Doch er wird gefangen genommen. Die Samurai lassen ihn leben, wenn er die Taktik der japanischen Armee erzählt. Doch um so länger er dort lebt, um so mehr wird er selbst zum Samurai. Es ist eine spannende, mitreißende und höchst emotionale Story. Sie zeigt das wandeln vom traditionellen Japan zum neuen modernen Japan.

In der Hauptrolle ein überragender Tom Cruise, wenn man von den ersten Szenen absieht, als er betrunken auf der Bühne steht und alte Geschichten erzählt. Hier wirkt er leicht überheblich. In einer weiteren Rolle ebenfalls ein exelender Ken Watanabe.

Der Film wurde in beeindruckenden Bildern festgehalten. Ob bei den Schlachten oder auch nur die Landschaftsaufnahmen. Das Land der aufgehenden Sonne bietet eine Anzahl von überwältigende Drehorte. Hier ist vor allem der Frühling besonders anzuschauen, als alles blüht. Oder bei der ersten Schlacht, als die Samurai durch das Nebelfeld in einem Wald angeritten kommen. Einfach atemberaubend.

Ein weiteres Augenmerk, sind die tollen und aufwendig gestalteten Kostüme. Hier sindes vor allem die Kampfrüstungen der Samurai, die sehr aufwendig gemacht wurden. Aber auch beim Rest wurde auf jedes kleine Detail geachtet.

Der Soundtrack stammt vom deutschen Komponisten Hans Zimmer. Der Soundtrack besteht nur aus Instrumentalstücken, die an den richtigen Stellen den Film noch besser machen. Die Lieder beginnen alle sehr ruhig, bauen sich zur Mitte des Lied immer mehr auf und Enden wieder ruhig. Somit wird die perfekte Harmonie zu den Szenen aufgebaut. Man sollte mal genauer hinhören.

Obwohl der Film nicht ununterbrochen Aktion bietet, wirt er in keiner seiner 150 Minuten langweilig. Das liegt daran, weil es eine atemberaubende und interessante Geschichte ist, die hier sehr mitreißend erzählt ist.

Fazit: Ein Epos, das durch ruhige Szenen und gewaltige Schlachten, den Zuschauer in seinen Bann zieht. „ABSOLUT SEHENSWERT“

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