Review

Track of the Moon Beast schildert eine Geschichte die so oder ähnlich wohl jedem von uns schonmal passiert ist. Ein Stück Mondmeteorit schießt in das Gehirn eines in der Wüste Hobby Buddlers und verwandelt diesen, wie könnte es auch anders sein, in  einen wandelnden Eidechsenmenschen, der des nachts mutiert und die Bevölkerung New Mexikos dezimiert. Morgens wird dann artig wieder aufgewacht, jedoch ist die Erinnerung an die nächtlichen Taten verschwunden.
Herrje, was sich nach der Beschreibung nach einem netten Monsterfilmchen anhört entpuppt sich während des ansehens als höllisch schnarchzapfiges Etwas. Das unscharfe Bild kann man ja noch dem Alter zuschreiben, die Story allerdings nicht. Bis hier mal überhaupt was annähernd interessantes passiert vergehen satte 40 Minuten, davor gibts nur boring stuff vom allerfeinsten. Und selbst dann wird der Streifen auch nicht viel besser, das groß angekündigte Moon Beast ist praktisch überhaupt nicht zu sehen, was aber wohl daran liegt das das Kostüm auf der Lächerlichkeitsskala eine glatte 10 belegt. Die Kills sind dabei auch nicht spannend oder gar hart, man sieht die Pranke des Viehs und einen Schnitt auf das Endergebnis, das wars, Gorefreunde müssen leider draußen bleiben. Ebenso bescheiden fallen die restlichen Effekte des Films aus, es gibt ungelogen Filme aus den 50ern die das qualitativ impressiver hinbekommen haben. Die Story selbst ist natürlich ebenfalls hanebüchen, die Krönung ist natürlich als die Polizei Spuren der Bestie findet und ernsthaft darüber spekuliert das da ein T-Rex am Werk sei (eh, sorry Leute, allein die Größe der Kratzspuren läßt maximal auf eine Großkatze oä schließen), naja Biologie gehört in den Staaten ja vielleicht nicht zum Lehrplan. Wenn man sich dann mal die Biographien der beteiligten Personen anschaut, relativiert sich alles ein wenig. Außer diesem Film waren die wenigsten an weiteren Produktionen beteiligt, was auch berechtigt ist, allein das Minenspiel der beiden Hauptdarsteller ist eigentlich Gold wert, so in etwa Komparsenniveau bei einer Soap Opera. Dafür darf der große Held insgesamt ein halbes dutzend Male seinen Münz-Mallorca getrimmten Oberkörper präsentieren, also liebe Damen vielleicht ein Film euch.
Am meisten "Spaß" kann man mit TotMB wohl mit ein wenig Trashverständnis haben. Der Film hatte null Budget, dappige Dialoge und keinen Beteiligten der wirklich eine Ahnung von dem hatte was gerade da fabriziert wurde. Den lächerlichen Showdown hätte ich fast noch vergessen, ein Pfeil mit aufkopierter Flamme in Monster, und schon Monster kaputt, da knistert die Spannung. Leider hat das Mondbalg kaum Spielzeit und die ganze Chose entwickelt sich eher in die Richtung von Die Fliege, das Monster ist gar nicht ursprünglich böse und hilft sogar bei den Ermittlungen gegen sich selber. Eher Drama stuff. Muß man nicht gesehen haben.
1,5/10

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