Während eines Auftritts wird die Rocksängerin Ellen Aim von der Bühne herab gekidnappt. Ihr alter Freund Tom Cody begibt sich auf die Spur der Entführer. Bei diesen handelt es sich um die Bomber, eine Motorradgang unter der Führung des berüchtigten Raven . In der Battery, einem heruntergekommenen Industriegebiet, in dem die Bomber regieren, kommt es zum Showdown.
Willkommen in Walter Hills Version eines Machoimperiums. Genaugenommen sind alles Charaktere hier saufende Ärsche, die prügeln, ballern und Autos klauen und damit sind nur die Helden gemeint. Die eigentlichen Antagonisten, die Rockergang Bombers, würden vor Gericht weit weniger Strafe bekommen, schließlich entführen und demolieren die ja nur. Dem jungen Michael Pare ist es zuteil gekommen die Charles Bronson Rolle des einsamen Rächers mit den Sympathiewerten einer Kakerlake zu übernehmen, während Willem Dafoe den Rockerboss Raven gibt, dem das diabolische sichtbar aus jeder Pore tropft.
Zwischendrin dürfen erstmal die Rocker ihr Unwesen treiben, eine Rocksängerin entführen. Aber spätestens wenn Cody deren Hideout invasioniert und spektakuläre Action inszeniert geht die Show erst richtig los, die größer werdende Gruppe muß zunächst vor der Polizei fliehen, um sich dann zum Showdown zu treffen, wo nochmal der Großaufmarsch mit dutzenden Motorrädern und jeder Menge Knarren zelebriert wird, auch wenn der Finalkampf Mann gegen Mann ausgetragen wird.
Dazu gibts einige spaßige Dialoge, lässiges 50er Ambiente mit jeder Menge Schmalztollen und vor allem einen tollen Soundtrack mit jeder Menge Musikeinlagen. Einzige Wermutstropfen sind höchstens diese komische Dreiecksliebesbeziehung, die aber passsend aufgelöst wird, und das der Showdown etwas größer angelegt hätte werden können, der Zweikampf ist sehr gut gemacht, aber wenn man schon so um die 50 schwerbewaffnete Leute rumstehen hat, könnte man deutlich mehr Ballyhoo veranstalten. Trotz allem ein klasse Film.
8/10