... memnon, einen prachtvollen Schwalbenschwanz-Schmetterling ein, der einem Lehrer zufolge in Nagasaki heimisch sei. Der Lehrer schenkt dem Jungen und seinen Schilderungen des Einfangens daher keinen Glauben, der gekränkte Junge zerstört seine durchaus wertvolle Schmetterlingsjagd-Trophäe daraufhin, gleichwohl er damit getröstet wird, dass es auf seine Erinnerung an die Dinge ankomme - und nicht auf den (Un-)Glauben, den andere Menschen ihm schenken.
Der Film widmet sich nun dem langen Weg der noch nicht zum Schmetterling gewordenen Raupe, die auf unterschiedliche Arten und Weisen von Nagasaki über Hagi, Hiroshima, Ôsaka, Hongkong und Yokohama nach Hokkaidô gelangt und dabei an (zum Teil von derselben Schauspielerin gespielten) Personen haftet - bzw. in deren Umfeld umherkriecht -, welche unterschiedliche Schicksale durchleben und dabei die Facetten der gegenwärtigen (und vor allem japanischen) Gesellschaft ebenso sichtbar werden lassen wie auch den historischen Wandel. Liebesdramen, Kriegstraumata, Konsumismus und Kriminalität bilden Eckpunkte dieser Reise, die auf eine neue Identität hinausläuft...