Absolutes Giallo-Highlight. Argento setzt nach den schon erstklassigen Tiernamen-Trilogie noch eins drauf und serviert uns einer der besten oder vielleicht besten giallo, der bis jetzt gedreht wurde. Man könnte meinen, dass Argento nach seiner Trilogie, sich mal in ein einsames Haus verkrochen hat und seine Vorgänger wie vor allem Mario Bava und Alfred Hitchcock genauestens studiert hatte, bietet doch der Film meines Erachtens genau diese beiden Indegrienzen. Die Aesthetik von Bava und die Suspense von Hitchcock. Die beiden Hauptdarsteller überzeugen auf voller Linie, bilden sie doch auch einen spannenden Kontrast: Er, bedächtig langsam, fast verträumt als würde er die ganze Zeit in einem Traum wandeln. Sie, kokett, möchte-gerne-verführerisch - super gespielt von Nicolodi. Die Mordsequenzen sind hart und sehr wirkunsvoll. Die Kamera furios. Der Sound der Goblins optimal. Der Film wirkt hypnotisch wie ein Trip, der nur noch von seinem eigenen Suspiria und Inferno übertroffen wird, die aber nicht dem giallo zugerechnet werden. (10/10)