Alle Kurzkommentare


7

Wie ALIENS, nur ohne die Aliens. Die kernigen Knastis erinnern charakterlich doch sehr an die Marines und auch die ganzen Designs für große und kleine Raumfahrzeige sowie die Atmosphäre in den Gebäuden sind ganz klar dem legendären SciFi-Actioner von James Cameron nachempfunden. Hätte mir vorab jemand erzählt, dass beide Filme im selben Storyversum spielen und (wenn auch nur) lose miteinander verbunden sind, dann hätte ich es glatt geglaubt. Und ich meine das hier im positiven Sinne, denn MOON 44 profitiert von eben diesem Look und dem Feeling. Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich Jahre lang einen Bogen um diesen schicken Weltraumknast-B-Film gemacht habe, weil mich der Plot nicht so ansprach. Denn das ist echt eine kleine Entdeckung. Die Flugszenen mit den futuristischen Hubschraubermodellen haben viel Charme. Und es war schön, "Evil Ed" aus FRIGHT NIGHT noch mal wiederzusehen.

6

kurz angerissen* erstmals veröffentlicht: 24.04.2012 Am Reißbrett von einem Plot erkennt man Emmerich natürlich schon in dieser frühen Form heraus. Im Wesentlichen stemmt er hier nichts anderes als ein Mash-Up der erfolgreichsten Zutaten aus "Alien" und "Blade Runner". Dass ein Emmerich allerdings auch mal derart atmosphärisch sein konnte, mag man nach "Godzilla"; "10.000 BC" und "2012" kaum glauben. Düstere, triste Kulissen, Megacities unter schwarzem Himmel, riesige Ventilatoren, die Schattenspiele erzeugen, das war zur Entstehungszeit sicher Standardware, heute sind diese Form- und Farbenspiele leider ausgestorben und so macht sich "Moon 44" trotz der Abkupferung heute wahrscheinlich besser als früher. *weitere Informationen: siehe Profil

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