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Durch radioaktiven Müll, welcher in der Nähe der amerikanischen Kleinstadt Pottsville endgelagert wird, mutiert der entlaufene Sohn einer alten Schreckschraube zum Monster und knabbert diverse Leutchen an. Das kann der örtliche Polizeichef natürlich nicht gut heißen und sucht Mittel und Wege, das Viech plattzumachen.

Schon erstaunlich, dass Jackie Kong ("Blood Diner") Altstars wie José Ferrer und Martin Landau (wobei der sich allerdings auch für den ähnlich schlechten und aufgebauten "Without Warning" nicht zu schade war) für einen solchen Billig-Reißer gewinnen konnte. Das Budget von "The Being" dürfte nur unwesentlich höher als beim berüchtigten "Night Beast" gewesen sein.

An der Schauspielfront gibt es eigentlich nicht viel negatives zu verzeichnen und auch die erwünschten Gore-Einlagen (z.B. Rübe ab & der immer wieder gern gesehene Chestbuster) sind noch ausreichend vorhanden.

Trotzdem büsst der Streifen durch einen Aspekt erheblich an Unterhaltunswert ein; nämlich durch das völlig konfuse und uneinheitliche Drehbuch. Viele Szenen erscheinen einfach völlig sinnlos und dürften nur dazu gedient haben, den Film auf die erwünschte Länge zu strecken. Hier hätte man es lieber bei weniger Handlungssträngen belassen, dafür aber etwas mehr Wert auf Dialoge und Charakterzeichnung legen sollen.
Handwerklich ist "The Being" desweiteren noch "zu gut", als das unfreiwille Lacher aufkämen und dementsprechend macht sich streckenweise extreme Langweile breit, die die wenigen spannenden oder gar blutigen Passagen nur bedingt wieder wett machen.
Was bleibt ist ein durchschnittlich-konventionelles Monsterfilmchen, dass sich am ehesten für Komplettisten von Frühachtziger-Alien-Ripoffs empfiehlt (OK, das Monster entstammt zwar einer Atommülldeponie und nicht dem Weltraum, aber der Handlungsablauf und das ganze Ambiente erinnern doch sehr stark an obig erwähnte Schocker.)

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