Review

Vermutlich ziemlich schnell und billig von Jackie Kong heruntergerotzter Monsterfilm-Schnodder aus dem Jahre 1983, dessen Kreatur ein wenig an „Alien“ erinnert. Ebenso überraschend wie erfreulich ist die Tatsache, dass sich Martin Landau als Schauspieler überzeugen ließ. Die billige Optik, stoische Kameraführung, der mitunter etwas seltsame Schnitt und die exploitative, aufgesetzte Anti-Atom-Message versuchen gar nicht erst, den B-Movie-Charakter zu verschleiern und das ist auch in Ordnung, denn unterhaltsam ist „The Being“ mit seinen vereinzelten, aber derben Splattereffekten und dem schleimigen Ungetüm allemal. Auch durchzieht den Film eine gewisse Ernsthaftigkeit, er driftet also nicht in den überkandidelten Klamauk eines „Blood Diner“ von der gleichen Regisseurin ab. Für beinharte Fans von Monster-Trash und Sci-Fi-Schleimhorror mit Sicherheit einen Blick wert. Objektiv betrachtet könnte ich zwar nicht mehr als fünf Punkte geben, das sehr ansehnliche Creature Design bekommt aber noch einen Extrapunkt von mir.

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