Review

Das tolle Cover verbricht einiges. Doch dann wird der Zuschauer doch arg enttäuscht und genervt. Im Vorspann des auf alt getrimmten Filmes spricht der Sprecher aus dem Off „Dieser Film war 30 Jahre lang verschwunden“! Gut so, man hätte ihn dort lassen sollen. Der Film handelt von der gescheiterten Porno-Darstellerin Jennifer, die gegen den Rat ihres Arztes handelt. Statt sich bei ihren Eltern zu erholen, geht sie lieber auf große Tour. Dort trifft Jennifer auf eine Gruppe total ausgeflippter Hippies. Mit diesen nervigen und kiffenden Freaks fährt sie über Land. Das ist der Beginn eines Alptraumes von 80 Minuten Laufzeit. Die Dialoge sind mehr als flach. Die Handlung schleppt sich zäh wie Kaugummi dahin. Der Spannungsaufbau gelingt eigentlich nie. Man merkt dem Film in jeder Szene die amateurhafte Regie und das lächerliche Drehbuch an. Die Schauspieler sind fast alle – Sorry! – eine Katastrophe. Ein konstruiert wirkendes 70er-Jahre-Szenario, die nachträglich eingeflickten Kratzer ins Filmmaterial – all das kann den Film leider nicht retten. Fazit: Gute Idee – leider total in den Sand gesetzt. Warum, der von mir sehr geschätzte, C.Funke dem Film „7“ Punkte gegeben hat, ist für mich ein großes Rätsel. Mein Kurzurteil: Das Beste an diesem Film ist der echt geile Titel „Slaughterhouse of the Rising Sun" – aber das war´s dann auch schon. © Flatterhans

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