Sumuru - Planet der Frauen
Also wer diesen gehaltlosen Science-Fiction Fantasy Trash ernst nimmt, ist selber schuld. Denn das sollte man wissen, bevor man sich „Sumuru“ antut. Dieser Streifen ist zweifelsfrei nur für den absoluten „Hardcore Trash Fan“ geeignet.
Die Story:
„Adam Wade“ (Michael Shanks) und „Jake Carpenter“ (Terence Bridgett) düsen mit ihrem Shuttle durch den Weltraum in Richtung „Antares“ dem gelben Wüsten Planeten. Seit 900 Jahren gab es keinen Kontakt mehr zu der Erde … Was ist da los?
Auf „Antares“ errichteten Siedler von der Erde einst eine Kolonie. Doch wie sich herausstellt, gab es vor langer Zeit einen Quantenreaktor Unfall und nur wenige überlebten. Die, die überlebten waren hauptsächlich Frauen und diese, gaben den Männern die Schuld für die Katastrophe und versklavten sie. Seit dem wird „Antares“ von Frauen regiert. „Sumuru“ (Alexandra Kamp-Groeneveld) Herrscherin von „Antares“ und „Taxan“ (Simone Levin) die Schlangengöttin und Hohepriesterin des Tempels.
Wo die eine der emanzipierten Frauen auf Demokratie und Wissenschaft baut, baut die andere auf Glaube und Religion. Diese geht sogar so weit, dass sie eine monströse Schlange verehren, die in einem Höhlensystem im Inneren des Planeten lebt und durch ein Erdloch im Tempel immer zum Vorschein kommt, wenn ein neues Opfer bereitgestellt wird. - Rivalität und Konkurrenzkampf also vorprogrammiert.
Nun mussten unsere Piloten, „Adam Wade“ und „Jake Carpenter“ auch noch notlanden, da die Landekufen nicht ausfahren wollten und so fast zerschellten. Zu allem Ärger treffen sie auch schon die ersten Bewohner von „Antares“ an. Eigentlich müsste man sagen, sie platzten mitten in eine „Opferung“ und erlebten die ersten Unstimmigkeiten der beiden Rivalinnen.
Man lernt sich jetzt kennen, erfährt etwas Hintergrundwissen und das ganze dümpelt sich so dahin. Schließlich eskaliert die Situation zwischen den anführenden Frauen und unsere Piloten entscheiden sich, der ansehnlichen und attraktiven „Sumuru“ anzuschließen. Etwas Zickerei hier und dort aber die „Schmetterlinge“ in der Bauchgegend sorgen für ein Nachgeben. So sieht man ein, dass der Planet aus Altersschwäche zusammenbricht und man bricht zusammen zur Flucht auf, wogegen „Taxan“ und ihre Gefolgsfrauen natürlich was hat.
Ein finaler Kampf, ein altes Raumschiff in Gang gebracht, etwas Aktion, ne Rettungsaktion der Bevölkerung und sogar eines „Hundes“ noch schnell die monströse Schlange flambiert und ab in die Sterne mit Kurs auf „Sirius“ und das war es … - Die Moral von der Geschicht, eigentlich wollten unsere Piloten nur ein paar hübsche Bräute abschleppen um den fortbestand der Menschheit zu sichern, denn unsere Piloten sind als Einzige nicht mit dem „Genvirus“ infiziert, der durch einen biologischen Krieg auf der Erde ausgelöst wurde.
Die Anspielung oder besser der Hintergrund der Story ist offensichtlich. Frauen gegen Männer und Politik gegen Religion. - Unstimmigkeiten auf allen Seiten und am Ende siegt die Vernunft.
ei, ei, ei … Was war das bloß für ein Film? Ein Film wie aus dem „Märchenbuch“!
Trash Faktor 100% und nichts anderes! Aber auch wenn man es nicht glauben mag, der Streifen hat was Geniales. Nämlich ein gut Inszeniertes Science-Fiction Fantasy Abenteuer. Die Schauspieler passen wie angegossen zum Film und in die Rollen. Nun hätte ich mir zwar noch ne Sex Szene mit „Sumuru“ (Alexandra Kamp-Groeneveld) gewünscht, denn die hätte den hohen Trash Faktor sogar noch getoppt. *g*
Das ist kein Film mit Niveau und Tiefgang, dafür ist er einfach zu schlecht. Betrachtet man ihn aber aus der Perspektive eines unterhaltsamen „Trash-Knallers“, kann der Film definitiv Punkten. Er macht Spaß und es gibt genug Gelegenheiten sich zu amüsieren.
Fazit:
Total blöd, aber im gewissen Maße, amüsant und unterhaltsam. So will ich auch nicht zu streng sein und bewerte „Sumuru“ mit wirklich großzügigen 6/10