Die drei Königreiche werden von den 3 bösen Magiern der Schöpfung regiert und das Volk böse unterjocht. Eines Tages wird der einzige, etwas eingerostete und korpulente gute Magier des Landes berufen den Ausserwählten Tyor zu suchen, der das Land retten soll. Tyor lernt fortan bei dem alten Greisen Zauberkräfte um den Weg zu den 3 bösen Magiern meistern zu können. Doch auf dem Weg dorthin warten nicht bloss nur willige und barbarische Hexen sondern auch viele andere Reifeprüfungen und verführerische Unterfangen.
Ein Königreich vor unserer Zeit ist der Nachfolger des 1985 erschienenen Wizard of the lost Kingdom und bietet dabei eigentlich das selbse Grundgerüst an Story. Wieder ist ein kleiner Junge dazu berufen die Königreiche zu retten. Und wieder steckt hinter diesem ganzen Fantasy - Trashmumpitz kein geringerer als Sparfuchs Roger Corman, der es sich mal wieder nicht nimmt, für einen neuen Film bei seinen älteren zu klauen. Herrlich wieder einmal der epische Prolog, wiedermals untermalt von der fantasyschwangeren Erzählerstimme und alptraumhaften Bildern eines mutenden Mobs und eines scheinbar untergehenden Königreichs. Geil. Hat man den Anfang erstmal überstanden präsentiert sich uns der nächste Höhepunkt. Ein Zauberer kündet sich durch einen Kochtopf beim etwas dick geratenen Greisepeter und abgehalftertem Magiers mit Zottelbart und Wünschelrute Cormann an, natürlich selbstredend nur in Visionenform lümmelt er in dem Kaffee rum. Herrlich auch die dazupassenden Dialoge, die verkünden, dass sich der Film eine selbstironische Note verpassen möchte. "Trink deinen Kaffee und gehe Tyor suchen". "Jaja, ich trinke meinen Kaffee und gehen in suchen"..."Was ist Kaffee?"...Haha was habe ich gelacht. Und so bescheuert es auch kommen mag, erkennt der zottelige Zauberer seinen Lehrling und Auserwählten an einer Tattoowierung in seinen Achselhöhlen...Ja, nee..fragt jetzt nicht wie bescheuert die Szene war, bis er es denn wirklich rausgefunden hat. Ähnlich lustig und banal geht es dann auch weiter, doch vielmehr möchte ich hierbei nicht erzählen. Doch eines macht der Film jedenfalls besser als sein Vorgänger. Das Erzähltempo ist etwas unträger ausgefallen, soll heissen, dass endlich sowas wie Spannung aufkommt, auch wenn hier immer noch alles beherzt kurios und obersttrashig ist. Wir dürfen mal wieder ultratoll einstudierte Kämpfe beobachten, leider diesmal ohne die obligatorischen Feuerbälle, nein diesmal nur gekonnte Schwerthiebe und Armbrustattacken einen halbbekleideten Barbarin, die später zur Königin ernannt wird. So metzelt man sich nach und nach durch die Filmdauer und durch abertausende schlechtschauspielende Oberbosse, einfältige Krieger und Schweinedämonen (!!!), bis man doch tatsächlich das Schloss mit den drei bösen Magiern erreicht (Loki und noch so zwei böse Unholde). Wahrlich lustig das Ganze Unterfangen, also astreine Action wird hier gross geschrieben, aber unterhaltsam ist hier bloss wie gnadenlos billig das ganze dämliche Drehbuch umgesetzt wurde. Ein Fall für unfreiwillige Komik natürlich auch die absolute lustigen Zaubersprüche: Weg Ih, Weg Ih, Meckimu...ja,denke ich mir auch...!
Fazit:
Es ist mal wieder so ein Film, den man am besten mit einem hochbrodelnden Kater geniessen kann. Billigster Fantasytrash der unterhaltsamen Sorte. Einfältig, billigst in seiner Effektumsetzung aber dann wiederrum so schlecht um bloss nur noch charmant zu sein. So mögen wirs.
63%