Wer kleine, romantische Komödien mag, wird auch diesen Film mögen.
Story:
Die liebe Mel ist sowas wie die Kreativdirektorin einer Werbeagentur. Natürlich hat sie auch eine quatschselige beste Freundin (mit der sie alle Sorgen und Nöte teilt. Die Agentur bekommt von einem jungen Restaurantgründer den Auftrag, die Eröffnung des Etablissements zu promoten und organisieren.
Der Auftraggeber ist zufälligerweise ihr alter High School-Schwarm, welcher sie vor 10 Jahren ziemlich mies abserviert und öffentlich gedemütigt hat. Hauptsächlich auf Betreiben ihrer Freundin entwickeln die beiden einen Plan, um ihm die Sache heimzuzahlen: er soll sich in sie verlieben, um dann abserviert zu werden.
Alles in allem also leichte Kost und ziemlich klischeehaft, nichts neues im Westen.
Darsteller:
Was den Film aus der Masse heraushebt, ist neben der Kameraführung die Darsteller-Choreographie. Es gibt einen Haufen Nebenfiguren, die zumindest ein wenig Bedeutung haben und teils sehr gut gespielt werden. Da ist der - fast noch minderjährige - Agenturchef, der mehr vor seinen Videospielen hängt, als die Agentur leitet.
Auch eine neue Mitarbeiterin in der Agentur, eine ältere Mutter, hat stetig gute Nebensätze und -auftritte, welche die Atmosphäre verdichten und statt eines weiteren jungen Dummchens eine glaubwürdige Figur in die Geschichte einbringt.
Alles in allem ist der Film eine solide Leistung mit witzigen und atmosphärisch schönen Stellen.
Fazit:
Musik und Kameraführung werden gut eingesetzt und passen zusammen. Die Schnitte sind oft interessant - beim Telefonieren werden beide Seiten eingeblendet und nicht hin- und hergeschaltet. Oft gibt es Bild-im-Bild-Stellen, welche die Szenerie auflockern. Ein schöner, kleiner und netter Film, welcher storytechnisch zwar klischeehaft ist, aber das Ganze liebenswert umsetzt.