Bigfoot from Space?!
Zu „Demon Warp“ kann man einige echt coole Postermotive finden - die allesamt sehr viel besser sind als der finale Film! Typisches und trügerisches Videothekenlockmittel also mal wieder, wenn ein Ufo in der amerikanischen Pampas abstürzt, eine Art Bigfoot einen Vater und seine Tochter anfällt und eine Gruppe Teenager ein paar Wochen später auch noch genau in diese Wälder fährt…
Am Arsch der Welt ist alles möglich
„Demon Warp“ ist natürlich totaler Quatsch. Von vorne bis hinten. Da gibt's kein Drumrum. George Kennedy kann man nur bemitleiden, die Mädels wären eher etwas für die Coupé als das Schauspielfach gewesen (was man aber hier fast schon klar als Pro festhalten muss), die Handlung schlägt mehr Haken als ein verklatschter Duracellhase. Das macht hinten und vorne keinen Sinn. Ein paar nette Bodies und Boobies gibt's, ein paar rigorose Bigfootbackenschellen, ein paar solide Enthauptungen oder eher Kopfabreissungen ebenso. Zudem schimmert in der ersten Hälfte teils eine erstaunliche Menschenverachtung durch, wenn in Wunden und toten Körpern gestochert wird, was sich mit seiner naiven Trashigkeit beißt. Und natürlich kratzt man sich immer wieder am Kopf, was hier noch für Horrormonster in den Ring geworfen werden, von Zombies über böse Magier bis zu Aliens. Aber richtig zusammen kommt das nie, richtig Spaß macht das nie, richtig über seinen Billigheimerlook kommt das nie hinaus. Videothekenwirrwarr im eigenen Sud.
So unscharf wie ungut
Fazit: Coole Poster, wenig dahinter. „Demonwarp“ hat Aliens, Monster, Bigfoots, Krabbelgetier, Boobies, Äxte und den armen George Kennedy. Sogar Zombies einfach so. Also eigentlich alles. Und im Endeffekt doch nichts. Eine kümmerliche Pflanze Schlock!