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Horror. Vampir-Horror aus dem Hause Full Moon, dessen Besitzer, der allseits Bekannte Charles Band, in der Branche den zweifelhaften Ruf geniesst, fast aussschliesslich billig heruntergekurbelte Massenware zu produzieren. Glücklicherweise trifft dieses Vorurteil bei der hier vorliegenden Produktion nicht ganz zu. Gut, der gute Ted Nicolaou arbeitet ziemlich unbeteiligt und die Protagonisten liefern in diesem Streifen keine Oscarverdächtigen Leistungen ab, aber die Sets sind stimmig (Es wurde an Originalschauplätzen in Rumänien gedreht!) und die Musikuntermalung gefällt. Ausserdem hat der Film eine schön morbide Atmosphäre und mit Anders Hove einen annehmbaren Bösewicht. Peinlich ist allerdings der Gastauftritt von Angus Scrimm als Vampirkönig, sein Spiel wirkt ungewohnt hölzern. Ausserdem sitzt seine Perücke schlecht, was für den einen oder anderen Lacher gut ist. Die Effekte sind insgesamt unterdurchschnittlich (o.k eine recht gut gemachte Köpfungsszene ist dabei...) und auch nicht allzu zahlreich vorhanden. Die Stop-Motion-Effekte hätte man ehrlich gesagt lieber gleich weggelassen. FX-Künstler Dave Allen hat hier nicht seinen besten Tag erwischt. Man hätte durchaus mehr aus der Geschichte um den Blutstein machen können, aber die erwähnten Defizite, sowie der eher zähflüssige Erzählstil, schaden dem Film. Insgesamt bietet Subspecies  genug für unterhaltsame, aber anspruchslose 80 Minuten.

Score: 5
Härte: 5

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