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Willkommen in South Park!
Mit dem Kurzfilm "The Christmas Spirit Jesus vs. Santa" stellten Parker und Stone zum erstenmal die Hauptcharaktere aus South Park, wie wir sie heute kennen, und den kleinen verschneiten Ort irgendwo in Amerika vor. Im Endeffekt ist der Kurzfilm jedoch eine überarbeitete, verbesserte und durchdachtere Version des Kurzfilms von 1991/92 "The Christmas Spirit - Jesus vs. Frosty".

Doch zuerst zum Inhalt des Kurzfilms. Es herrscht helle Aufregung im Ort South Park, denn der Weihnachtsmann ist zu besuch. Gleichzeitig treffen Stan, Kyle, Cartman und Kenny jedoch auf Jesus, der vom Himmel herab gestiegen ist um dem Verräter, der seinen Geburtstag beschmutzt und unter eigenem Namen Geschenke verteilt, endgültig den Gar auszumachen. Es entbrennt ein heftiger Kampf zwischen Jesus und Santa Claus, der einige Kinder, darunter natürlich auch Kenny, das Leben kostet. Grade als die Situation endgültig ausweglos erscheint und keiner der Gegner in der Lage zu sein scheint den anderen zu besiegen mischt sich Brain Boitano in das Geschehen ein. Wird er es schaffen Frieden nach South Park zu bringen und was lernen die Kinder aus dieser Geschichte?

Auch wenn es sich bei diesem Film um eine Weihnachtsgrußkarte handelt, die von einem FOX Mitarbeiter bei Stone und Parker in Auftrag gegeben wurde, kann man schon klar einige Züge der späteren Serie erkennen. Man merkt schnell, dass hier nichts heilig ist und das es bei Weihnachten um wichtigere Dinge als nur um Religion und Glaube oder um Essen geht. Das verstehen auch die Kinder und begreifen, dass an Weihnachten nur die Geschneke wichtig sind.

Ein wichtiger Schritt bei der Entwicklung einer der besten Satire Serien die heute im allgemeinen Unterhaltungsprogramm läuft und trotz der 2000 Dollar Gage ließen sich Stone und Parker nicht dabei beirren ihren eigenen Stil zu verwirklichen.

Insgesamt ein sehr unterhaltsamer Kurzfilm, der oft, durch den altbekannten Streit welche Religion denn die beste sei und wer an Weihnachten die Geschenke bringt, zu einem Schmunzeln anregt. Spätestens durch Brians Auftritt im Geschehen reicht es auf jeden Fall von meiner Seite zur Note 9.
Solltet ihr anderer Meinung sein als ich, dann interessiert mich das herzlich wenig, jeder kann seine eigene Meinung haben. Wer sich doch umbedingt an mich wenden will was für einen verkorksten Geschmack ich habe, dem sage ich nur "Screw you guys I'm going home."

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