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Story: Die vier Schulfreunde Jim, Oz, Kevin und Finch sind die besten Freunde und verbringen gemeinsam ihre Zeit in der East Great Falls High. Obwohl sie alle eigentlich total unterschiedlich sind, haben sie doch eines gemeinsam: Sie sind alle noch Jungfrauen und sind deshalb den Spott von ihren Mitschülern ausgesetzt, insbesondere denen von Frauenheld Steven Stifler (Seann William Scott). Als auch noch der größte Loser an der Schule auf einer Party seine Jungfräulichkeit verliert, schließen die vier Freunde einen Pakt: Sie wollen alle noch vor dem Abschlussball ihre Unschuld verlieren. Doch das ist leichter gesagt als getan... Kritik: „American Pie“ war für das 20. Jahrhundert für die Teenagerkomödie das, was „Scream“ im Jahre 1996 für das Slasher-Genre war. Der Film sorgte für einen regelrechten Boom in diesem Genre und zog viele, zumeist leider grottenschlechte Nachahmer mit sich. Zwar halte ich persönlich den 1. Teil für den schwächsten Teil der Reihe, weil er stellenweise irgendwie etwas verkrampft und gegen Ende hin zu brav wirkt, jedoch handelt es sich trotzdem um einen wirklich sehr unterhaltsamen Film und die ganze Schulatmosphäre stimmt einen sogar etwas wehmütig. Der Hauptgrund, der American Pie von dem Komödien-Einheitsbrei abhebt, sind die sympathischen Figuren. Insbesondere Eugene Levy als Jims Vater und Seann Willian Scott sind grandios, weshalb sie in den Fortsetzungen auch beide größere Rollen zugeschrieben bekommen sollen.Weiterhin ist der Film trotz des stellenweise derben Humors mit viel Herz inszeniert worden und wirkt niemals plump. Die grandiose Musik von Blink 182 und anderen stellt einen weiteren großen Pluspunkt dar. Fazit: Unterhaltsames Revival der Teenager-Komödie mit einem sehr hohen Unterhaltungswert. Unbedingt danach die Fortsetzungen anschauen.

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