Unsere Eltern haben uns immer davor gewarnt, das zuviel Fernsehen schädlich ist. In Terror Vision von Regisseur Ted Nicolaou hat es sogar mitunter tödliche Folgen für eine amerikanische Familie.
Auf dem Planeten Pluton wird in der Mutantenzerkleinerungsanlage des dortigen Gesundheitsamtes ein Monster von einem Außerirdischen in reine Energie umgewandelt und als Energieblitz ins All geschickt. Dieser Blitz landet schließlich in der neu aufgestellten TV-Satellititenanlage der amerikanischen Familie Putterman, welche nach anfänglichen Schwierigkeiten nun ihre neuen TV-Programme durchsehen. Tochter Suzy, eine Punkerin, stellt darauf der Familie ihren neuen Freund O.D. vor, mit dem sie ausgeht. Auch die Eltern Stanley und Raquel gehen aus, um ein Swinger-Paar zu treffen. Der militärbegeisterte Großvater und sein Enkel Sherman, mit dem der Großvater gern Überlebenstrainings durchführt, bleiben zuhause und sehen sich gemeinsam Horrorfilme an, wobei Bildstörungen auftreten, in der ein Monster zu sehen ist. Nachdem die beiden auf dem Sofa eingeschlafen sind, werden sie von dem Monster überrascht und bekommen einen gehörigen Schrecken. Als sie sich noch einmal umsehen, ist es wie vom Erdboden verschluckt. Der Großvater ist davon überzeugt, dass es ein Einbrecher mit einer Halloween-Maske war. Gemeinsam gehen sie in den Familien-Atomschutzbunker und bewaffnen sich und nehmen den Kampf auf.....
Die 80er waren mitunter schrill und vor allem bunt. Deshalb werden Filme aus jenem Jahrzehnt von mir fast immer geliebt und sind recht leicht als solches auszumachen. Dennoch dürfte Terror Vision selbst unter diesem Aspekt einsame Spitze sein, denn mit seiner Art und vor allem seiner extra vaganten Ausstattung bzw Deko hat der Film ein regelrechtes Ausstellungsmerkmal zu bieten. Die Tricks sind zudem typisch 80er echt und gut sowie liebevoll gemacht. In Sachen Darsteller muss man mit einem gewissen Overacting leben, auch wenn kein Charakter immerhin in die Kategorie Nervtötend eingeordnet werden kann. Überhaupt steht außer Frage, daß ein gewisser Trash Faktor im positiven Sinne sich nicht abstreiten lässt, denn Anspruchsvoll sieht definitiv anders aus.
So reicht es dennoch für dicke 7 Punkte. Gerade wer für die 80er und dessen Horror was übrig hat, der kommt an diesen glibbrigen Alien Horror Spaß praktisch nicht vorbei.