Review

Eines Tages fegt ein Sturm durch Amerika. Die Folge - totale Amnesie.
Alle Menschen vergessen alles was sie jemals erlernt haben.

Story: Ein 16-jähriger Junge macht sich auf die Flucht vor der Gewallt in seinem Dorf, ohne jede Erinnerung an sein vorheriges Leben und begegnet dem an den Rollstuhl gefesselten Johnny. Dieser konnte, durch einen implantierten Computer in seinem Kopf, sein Gedächtnis bewahren, und lehrt den Jungen alles was er im beibringen kann, und gibt ihm schließlich auch seinen Namen Wataru "Der die Welt bereist".
nach seiner abgeschlossenen "Ausbildung" macht dieser sich auf den Weg um die Ursache für die Amnesie ausfindig zu machen und den Betroffenen sein Wissen weiterzugeben.

Zeichnung/Atmosphäre: Trotz des etwas veralteten Zeichenstils von 1999, kann Kazuo Yamazaki bei den Bildern, der zurückgebildeten Menschen und den zerstörten Städten ein beklemmendes Gefühl aufbringen. Die Farben sind ziemlich dunkel und düster gewählt, man findet anfangs nur grau, braune Töne. Später jedoch erfährt man den totalen Gegensatz in der "ewigen Stadt". Alles blüht in voller Farbenbracht und man kann das beklemmende Gefühl ablegen.

Musik: Wer auf Gesang in Musikkstücken steht wird hier enttäuscht, bis zu den Credits zumindest. Den ganzen Film über werden nur instrumentale Stücke dargeboten, welche Monologe untermalen. Da auch andauernd der selbe Klangrhytmus gespielt wird, hat man nicht viel Abwechslung zu erwarten. Meines Erachtens etwas zu lasch.

Fazit: Stolze 80 Minuten werden wir entführt, in eine Welt voller Zerstörung und gewalttätiger Diktatur, die fast komplett von einem Megacomputer kontrolliert wird. Nicht gerade jedermanns Sache. Wem diese Stilrichtung gefällt ist nicht abzuraten diesen Film zu schauen allen anderen ist zu empfehlen die Finger davon zu lassen.
6/10

Details
Ähnliche Filme