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Le Mans, ein Film über das berühmte 24 Stunden Rennen von Le Mans, gehört sicherlich nicht zu Steve McQueens besten schauspielerischen Leistungen. Aber dennoch erkennt man schnell, dass es für diese Rolle als Porsche Rennfahrer Michael Delaney keine besseren als den coolen, wortkargen McQueen, der privat auch Rennen fuhr, gegeben hätte. Denn hier ist kein Schauspieler der Star, sondern das Rennen an sich, was sich schon darin zeigt, dass sich in den ersten 30 bis 40 Minuten kein einziger Dialog finden lässt. Schnell rücken die Autos und die Fans auf den Tribünen in den Mittelpunkt, geführt von einer recht einfachen Story, die nur Begleiterscheinung um den 24stündigen Renntrubel ist.
In seinen packenden Bildern von spektakulären Unfällen, die für das Herstellungsjahr 1970 revolutionär gewesen sein dürften, und dem typisch kreischenden Rennsound ist der Film wohl ein Muss für jeden Autofan und auch für solche, die es nicht sind, wirklich ansehnlich.
Für mich, der ich mich auch nicht unbedingt als Autofreak bezeichne, ein echter Klassiker der Filmgeschichte, mit einem Steve McQueen in gewohnter Manier. Zwar lange nicht so gut, wie seine Darstellung des "Papillon", oder in "Gesprengte Ketten", aber dennoch den Rahmen der Rolle ausschöpfend. 7 von 10 Punkten!

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