4
Was für ein extrem langatmiger Gruselslasher. Gleich zu Beginn zeigt die viel lange Autofahrt durch den Wald, was da auf einen zukommt. Leider gelingt es den Machern nie, beim Zuschauer sonderlich viel Interesse für die Geheimnisse rund um die riesige und unheimliche Villa mitten im Nirgendwo oder die eigenartige kleine Familie, die darin wohnt, zu erwecken. Zu viel Raum nehmen die Sticheleien zw. der alten Schreckschraube von Mutter und ihrer genervten Tochter ein und die Geschehnisse innerhalb der zweiten Nacht sind fast nur eine Wiederholung von denen aus der ersten. Außerdem zieht die extrem schlechte Synthie-Mucke den Film nur noch weiter runter und lässt ihn viel schäbiger erscheinen, als er es tatsächlich ist. Das ist alles umso mehr schade, weil das überraschend blutige und PSYCHO-eske Ende erahnen lässt, dass da sehr viel mehr drin gewesen wäre.
6
Ich bin mir sicher, dass viele den Film als langweilig empfinden, was wohl daran liegt, dass ca. 3/4 des Films nicht viel passiert: viele Dialoge und wenig Morde (eigentlich untypisch für einen Slasher), aber wer durchhält wird mit einem wirklich genialen und unerwarteten Ende belohnt. Ein paar Szenen und Kameraeinstellungen sind zudem auch sehenswert und ich meine damit nicht die beiden Duschszenen. ;)