„Top Secret“ist ein Vorläufer zu Filmen wie „Hot Shots“oder „Nackte Kanone“von dem Gespann Zucker/Abrahams,der zwar nicht an ihre späteren Werke heranreicht,aber dennoch einigermaßen unterhält.
US-Rockstar Nick Rivers soll bei einem Fest in der DDR auftreten,hier lernt er Waltraut kennen,deren Vater im Gefängnis sitzt.Dieser soll für ein paar Schurken eine Superwaffe basteln,damit man sich so der BRD bemächtigen kann.Nick schließt sich einer Gruppe von Revolutionären an um Schlimmeres zu verhindern.
Hier ist bereits der typische Humor des Regisseurgespanns vorhanden,der in späteren Produktionen noch einmal verfeinert werden sollte.
Die Gags kommen zwar nicht am laufenden Band und die erzwungen witzige Synchro macht auch einiges zunichte,aber ein paar skurrile Einfälle gibt es schon zu bewundern,wie die Kuh in Gummistiefeln oder die Unterwasserszene,bei der sich die Landschaft als Saloon nebst kartenspielenden Typen entpuppt.
Eine besonders erwähnenswerte Szene findet sich in einem schwedischen Buchladen,wo Peter Cushing einen kurzen Auftritt hat.Hier wurde alles rückwärts gespielt und so kommen ein paar kuriose Bewegungen zustande,die mehr als ein Schmunzeln auslösen.
Kleinere Hänger ergeben sich durch die Gesangseinlagen von Val Kilmer,der zwar gut tanzen und singen kann,aber eben kein charismatischer Hauptdarsteller wie Leslie Nielsen ist.
Fazit:
Witzige Klamotte mit teilweise schrägem Humor,bei dem die Gagdichte etwas höher sein könnte.
6 von 10 Punkten