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Als erster US-Rockstar darf der Teenie-Schwarm Nick Rivers ein Konzert in der DDR geben. Doch dort gehen die Uhren anders und irgendwas scheint im Busch zu sein. Das geplante Festival mit Rivers soll nämlich nur dazu dienen, die Weltöffentlichkeit abzulenken. Denn mithilfe des entführten Wissenschaftlers Dr. Flammond möchte der Ostblock eine Superwaffe bauen, um die gesamte U-Boot Flotte der NATO zu vernichten. Doch zum Glück trifft Nick auf Flammonds Tochter Waltraud, die sich auch im Wald traut, und die für den Untergrund arbeitet. Diese will nicht nur ihren Vater retten, sondern auch die bösen Schergen stoppen. Ein aberwitziges und unter keinen Umständen ernstzunehmendes Abenteuer beginnt.

In dem Frühwerk des kongenialen Komiktrios Zucker, Abrahams, Zucker merkt man zwar durchaus noch das nicht alles rund läuft wie später beispielsweise bei der nackten Kanone, aber dennoch ist hier bereits die schier unerschöpfliche Fülle an guten Ideen deutlich sichtbar. Handlung ist dabei wie immer bei solchen Komödien optional und dient eigentlich nur dazu die Wegstrecke von einem Gag zum nächsten irgendwie nachvollziehbar zu machen.
Val Kilmer gibt hier in seiner ersten Filmrolle als singender Sunnyboy in der DDR eine recht sportliche Figur ab, lediglich die vielen Songeinlagen hätten gern um ein oder zwei Lieder gekürzt werden können. Ansonsten wird wild alles auf die Schippe genommen, was das Spionagekino so her gibt, nur der Ausflug in die blaue Lagune kommt da eher unvorbereitet.
Das abgefeuerte Spaßfeuerwerk reicht dabei locker von zotig (man sollte in einer Kuhverkleidung nie den hinteren Part wählen) bis hin zu schlichtweg genial. Meine Lieblingsszene ist im Buchladen, die rückwärts gefilmt wurde und ich nicht wissen möchte wieviele Drehs man für so eine Einstellung braucht. Selbst gestandene Stars, wie Omar Sharif und Peter Cushing, sind sich für kurze Albernheiten nicht zu schade. Gut, es sitzt nicht jeder Gag, aber doch der Großteil ist einfach nur saukomisch.

8/10 

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