Review

Trash ist günstiger im Doppelpack

Back-to-back mit dem ersten Part gedreht (in Rumänien), zwei Jahre später veröffentlicht, weiterhin Full Moon am Drücker, weiterhin überraschend viele bekannte Gesichter am Start, ein nahtloser Übergang ist somit gegeben. Handlung: Wir folgen noch immer den Outlaws, Gunslingern und Weirdos der titelgebenden Westernstadt auf einem fremden Planeten, die sich bekämpfen und schließlich gemeinsam gegen eine neue Bedrohung bewehren müssen… 

Mehr Western, gleiche Freakshow

„Oblivion 2“ geht nahtlos vom ersten Part über und erzählt die Geschichte dieser bunten und belagerten Sci-Fi-Westernstadt explosiv weiter. In manchen Belangen besser als der Vorgänger, in manchen schwächer. Insgesamt sind beide kurz, knackig und qualitativ nah beisammen. Einige Figuren vervollständigen erst in diesem „Part II“ ihren charakterlichen Bogen. Es gibt größere Monster und mehr Barfights. Und in seinen besten Momenten wirken „Oblivion 1+2“ wie die Cantina-Szene in Star Wars auf Trashanabolika. Wie die Abschiedsparade abends in Freizeitparks. Ohne roten Faden. Weird, wirr, wild. Und so überstrahlen Herz und Mut und Kreativität hier echte Filmqualitäten - von denen streng genommen nur spärlich welche vorhanden sind… 

Fazit: wer den ersten Teil mochte, kann dieses nahtlose Sequel gut und gerne direkt hinterherschieben. Westernstadl mit Echsenhaut und Laserpistolen. Unterste Schublade - aber sehr sympathisch! 

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