Review

Dieses Sequel schließt wieder nahtlos (bzw. über Rückblenden) an seinen Vorgänger an, immer noch werden also Reggie und Mike vom Tall Man gejagt. Ein Wiedersehen mit dem seit 10 Jahren bereits toten Jody, der sich gegen sein Schicksal aufbäumt, gibt es ebenso und bestimmt die Fahrtrichtung der beiden Unerschrockenen, natürlich im schicken Hemi Cuda. Als Mike in den Klauen des unheimlichen Leichenbestatters verschwindet, geht die Suche durch verlassene Dörfer los, in denen nur noch einzelne Überlebende existieren, das Setting ist wie gehabt seuchenhaft und angedeutet apokalyptisch. Bis hin zu den surrealen Welten des großen Mannes in Schwarz reicht dann ihr Entdeckerdrang, was für jede Menge guter SFX sorgt, phantastisch und teils blutig. Selten ist ein dritter Teil noch so gelungen wie dieser, denen, für die es nicht die komplett neue Story sein muss, sondern Kurzweil genügt, ist dieses Sequel empfohlen. Vielleicht hat die Atmosphäre ein wenig zu Gunsten der actionhaltigen Verträglichkeit gelitten, erst in der zweiten Hälfte kommt das Mausoleum mitsamt Kühlkammer so richtig zur Geltung. Das heißt allerdings nicht, dass der Tall Man (wieder schön grimmig: Angus Scrimm) mit seinen Schleichern bis dahin untätig ist, nur sorgen selbst diese Untoten für einige Gags. Verglichen mit dem ersten Teil gibt es an Gore und sonstigen lebensverkürzenden Effekten wesentlich mehr zu sehen, wobei das Gezeigte nicht immer auf den expliziten Blutgehalt ausgerichtet ist. Und am Schluß, analog zum Original, ist mal wieder eines gewiss: Fortsetzung folgt.

Fazit: Don Coscarelli hat seinen Kampf Gut gegen Böse noch immer gut im Griff. Für Teil 3 wahrlich phantastisch. 6/10 Punkten

Details
Ähnliche Filme