Ring frei für die dritte Runde gegen den Tall Man. Weiterhin sind Reggie und Mike hinter dem Tall Man her, um ihn endgültig zu zerstören.
Gerade noch kann Reggie Mike vor dem Tall Man beschützen. Mike liegt nun im Krankenhaus, Reggie weicht kaum von seiner Seite, doch der Tall Man (Angus Scrimm) findet immer einen Weg, Mike anzugreifen, so auch im Krankenhaus. So reisen Reggie und Mike weiter durch die Gegend, die Spur des Tall Mann ist frisch wie eh und je. So dauert es nicht lange, bis Mike in die Hände des Tall Man fällt, Reggie muss sich erst mal alleine auf die Suche machen. An seiner Seite gesellt sich der kleine Tim, der ebenfalls seine Eltern an den Tall Man verlor und die Soldatin Rocky, die einen eindrucksvollen Beweis für die Macht des Tall Man bekommt, wenn die fliegenden Kugeln ihre Freundin töten. Doch ganz allein sind sie nicht auf der Suche nach Mike...
Und weiter geht die jagt auf den Tall Man, diesmal gibt es sogar Hilfe aus dem Jenseits. Der ganze filme ist eh eine Reunion der Truppe aus Teil eins, denn jetzt ist auch wieder Michael Baldwin in der Rolle des Mike zu sehen.
Sonst ist hier eigentlich alles wie gehabt, auch wenn der Film jetzt teilweise wie ein Roadmovie wirkt, denn zum größten Teil sehen wir Reggie im Auto rumfahren und wie er langsam seine Mannschaft aufliest.
Teil drei wendet sich doch schon etwas stärker vom ersten Teil ab. Der Grundplot ist natürlich noch vorhanden, leider geht die gruselige Stimmung ein wenig flöten. Dies liegt auch daran, dass hier schon ein wenig aus Komik gesetzt wurde, was meiner Meinung nicht so ganz in die „Phantasm“-Reihe passt. Reggie ist immer noch ziemlich geil auf so jede Frau, die er in seinem Auto hat, nur diesmal kommt er sogar zum Zug, na ja, wie man auch immer es sehen will.
Dafür gibt es hier mehr Action als in den beiden anderen Teilen. Auch Angus Scrimm hat etwas mehr Leinwandpräsenz als in den anderen Teilen, doch wortkarg ist er immer noch. Dafür wurde an den F/X ein wenig geschraubt, es gibt jetzt Zombies, mehr fliegende Kugeln und das gelbe Blut spritz. So wirken die F/X auch um einiges härter, aber auch Teil drei ist lange noch kein Splatterfilm, zum Glück. Eher wird die Story weitererzählt, auch Liz aus Teil zwei taucht noch mal auf, nun gut, nicht lange, man kann sich denken warum. Auch die Musik ist die alte, so dass man sich gleich zu Hause fühlt. Auch wenn, wie ich schon schrieb, die allgemeine Grundstimmung in der „Phantasm“-Reihe langsam flöten geht, so wird uns hier immer noch ein recht guter Horrorfilm präsentiert, der Dank seinen Hauptakteure noch ziemlich unterhaltsam ist. Und wieder wir der Tall Man das letzte Wort haben.
Fazit: Auch der dritte Teil überzeugt, was eigentlich keine Selbstverständlichkeit ist, nur wenige Filme lieferten noch gute Nachfolger. Zwar erreicht Teil drei nicht mehr die Klasse des Originals, mich störte ein wenig die Komik und einige Charaktere, aber „Phantasm“ drei ist besser als so mancher Horrorbrei, der einem aufgetischt wird. Man sieht sich in Teil vier, denn „...it’s never over!“.