Killdozer (1974)
An der afrikanischen Küste, auf einer Insel kracht ein alter Meteoroid auf eine Baustelle, wo sechs Arbeiter an einer Landebahn arbeiten. Beim Versuch den Meteoriten weg zu baggern, beginnt dieser ein Eigenleben zu entwickeln und nimmt besitz des Baggers an und wird somit zur tödlichen Gefahr für alles, was sich ihm nähert …
Regisseur: „Jerry London“ der mit diesem Titel sein Spielfilmdebüt feierte (davor nur TV-Serien) hat von der Umsetzung eigentlich alles falsch gemacht, was man hätte falsch machen können. Denn die Story ist gar nicht mal verkehrt, zumindest hat es so etwas bisher in der Form noch nicht auf Film gegeben. Bei „Killdozer“ handelt es sich um eine Marvel Comic Verfilmung (Worlds Unknown # 6 (April 1974)) die man als grottigste Verfilmung aus dem B-Movie nennen kann.
Die Story ist schnell beschrieben. Aus dem Weltraum kracht ein intelligenter Meteorit genau auf eine Baustelle, wo an einer Landebahn gearbeitet wird. Die Bauarbeiter versuchen nun Mittels einem Bagger oder Planierraupe vom Typ: Caterpillar D9 diesen Meteoriten zu entfernen, da er genau da liegt wo gebaut werden soll. Doch als die Schaufel den Meteoriten berührt, glimmt dieser blau auf und nimmt nun Besitz vom Bagger an. Was folgt ist klar, denn der Bagger wird nun zur Gefahr für die Bauarbeiter, da dieser ein Eigenleben durch den Meteoriten bekommen hat. Wie verrückt ist das denn? Allein die Tatsache das solch Bagger sich nicht sonderlich schnell bewegen, schaut das schon spaßig aus, wie man panisch vor dem Ding flüchtet, da die Wendigkeit eines solchen Gefährts ja auch nicht dolle ist, da ist die Oma im Altenheim mit ihrem Rollator flotter unterwegs *g*
Die Umsetzung… Oh Graus, das Ganze ist so trashig und billig, das es schon wieder lustig ist. Auf den deutschen Markt hat es der Streifen bisher noch nicht geschafft, obwohl er doch gut in die Trashcollection von CMV passen würde. Schnitte und Effekte sind eher schon auf C-Movie Niveau,
Schauspielerisch hatte der Cast zwar bereits reichlich Kameraerfahrung gehabt, doch auch hier konnte der Film nicht wirklich Punkten.
Persönlich war es zwar interessant sich diesen Nischenfilm anzuschauen, aber Unterhaltung schaut anders aus. Verschenktes Potenzial, denn aus der Story und Thematik hätte man mehr rausholen können. Mit ein paar Bier könnte der Trash Spaß minimal funktionieren.
Fazit:
Bagger Horror, der nur von der Umsetzung ein Horror ist. Empfehlung gebe ich nur für den Hardcore Trashfilm Fan raus. Allen anderen empfehle ich, einen weiten Bogen um den Bagger zu machen.
Bewertung:
4,0 / 10 Punkte.